Digitalbox übergeben

Kurz vor dem Wochenende, am Freitag letzter Woche hat der Heimatverein & Aussichtsturm Rauen e.V. die Digitalbox der breiten Öffentlichkeit übergeben. Diese Digitalbox beinhaltet einen Fernsehbildschirm, der es ermöglicht, Besuchern, die den Turm nicht erklimmen können, sich die Aussicht anhand von Bildern anzuschauen. Der aufwendig gestaltete Film zeigt nicht nur die Sicht in alle Himmelsrichtungen, sondern auch den Bau des Turmes und die Sponsoren, die vieles möglich gemacht haben, wie jetzt diese Digitalbox. Zu verdanken ist das der „Alten Riege“, wie sie sich scherzhaft nennen: Heinz Vormelcher, Hans Ortelbach, Hans Panten und Eckerhard Kultus, die allesamt Mitglieder des Heimatverein & Aussichtsturm Rauen e.V. sind. Die Idee einer Digitalbox ist bei einem Treffen mit dem ehemaligen Landrat Manfred Zalenga entstanden, und alle waren sich sofort einig: Da muss Abhilfe geschaffen werden! So trug es sich zu, dass Hans Panten sich mit der Idee im Kopf, wie man das am besten realisieren könne, an seine Freunde wandte. Ein Zufall des Nachbars Guido Zier brachte dann den Stein dann ins Rollen. Dieser hatte nämlich noch eine Glasscheibe im Schuppen – und von da an lief alles wie am Schnürchen. In der Werkstatt von Hans Panten nahm dann die Idee so langsam Form an. Es wurde getüfftelt, geschmiedet, geschraubt und gehämmert. Um dieses Unterfangen weiter voranzutreiben und die Kosten zu decken, so der Laudator Jörn Dehning, hat „die alte Riege“ mit Sponsoren gesprochen, die sich von dieser touristischen Einmaligkeit überzeugen ließen und gemeinsam die Idee der Digitalbox verwirklicht. Und am Freitag wurde sie nun gleich am Eingang des Rauener Aussichtsturmes installiert. Etwas schade war, dass zur Einweihung nicht alle Sponsoren dabei sein konnten. Ursprünglich war geplant, die Übergabe in der Skibaude gebührend zu feiern. Kurz vor dem Termin wurde die Nutzung der Skibaude abgesagt, da diese wohl besetzt sei. Die „alte Riege“ ist flexibler denn je: „Dann machen wir das eben woanders – und zwar im M5 in Fürstenwalde!“

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