Ein Traum wird wahr

2016-09-16_kita-apfelbaeumchen-grundsteinlegungDie feierliche Grundsteinlegung für die neue Kindertagesstätte „Apfelbäumchen“ beging die evangelische Gemeinde am vergangenen Freitag mit einem Festgottesdienst in der Martin-Luther-Kirche in Fürstenwalde-Süd. Gleich neben der Kirche wird die Kita entstehen. Die Vorbereitungen waren recht intensiv und laufen nun auf Hochtouren. Bei der Grundsteinlegung kam auch der Bürgermeister der Stadt Fürstenwalde, Hans-Ulrich Hengst, zu Wort und betonte, dass nach vielen Unkenrufen, die Stadt würde nicht wachsen, hier genau das Gegenteil geschehe, wie man sehen könne. Besonders wichtig sei es, dass wieder Kinder in der Stadt geboren werden, „das macht uns besonders froh und stolz! Ein Kindergarten ist Ausdruck dafür, dass die Stadt lebt.“ Diese Kindertagesstätte sei ein weiterer Meilenstein der vielfältigen Betreuungsangebote für Kinder in Fürstenwalde. „Hier brauchen wir uns hinter niemandem verstecken!“, so der Bürgermeister. Zum Abschluss seiner kleinen Rede wünschte er „gutes Gelingen beim Bauen und viel Erfolg!“ Der Vorsitzende des Bauausschusses des Kirchenkreises Oder-Spree, Albrecht von Alvensleben, verlas das Grußwort des Superintendenten Frank Schürer-Behrmann, der leider verhindert war. „Ein Traum wird wahr – von einem Ort, wo Kinder behütet aufwachsen können, von einem Ort, an dem sie gleichzeitig in ihren ersten Lebensjahren mit allen Kräften in ihrer Entwicklung gefördert werden. Unser evangelischer Kindergarten soll ein Ort werden, an dem alle Beteiligten in jedem Kind ein Geschöpf und Wunder Gottes sehen. Dann werden wir sie alle mit Liebe und Zuwendung, Ehrfurcht und Achtung begleiten. Wir werden sie vor äußeren Gefahren schützen, aber wir werden sie auch in ihrer eigenen Persönlichkeit respektieren und ihnen Raum zum Wachsen geben. Gemeinsam wollen wir ein friedliches und frohes Zusammenleben gestalten. Der Ort der Kita ist ausgezeichnet gewählt worden, da er sich nicht am Rande der Stadt befindet, sondern inmitten der Menschen, die hier leben. Der Name der Kita ist auf eine Äußerung Martin Luthers zurückzuführen, der einst sagte: „Wenn Morgen die Welt unterginge, würde ich heute ein Apfelbäumchen pflanzen.“ Die Gemeinde investiert rund 1,5 Mio. Euro in die Zukunft, dabei halten sie es auch mit der Erneuerbaren Energie ganz gewissenhaft und bauen einen e-Tank mit ein. Der evangelische Kindergarten in Trägerschaft der Martin-Luther-Kirchengemeinde Fürstenwalde-Süd wird Platz für 60 Kinder bieten und damit den Mangel an Betreuungsplätzen für Kinder unter 6 Jahren in Fürstenwalde abmildern. Die Eröffnung ist für den Sommer 2017 geplant. Über das Elternportal der Stadt Fürstenwalde können Eltern sich schon jetzt um einen Platz bewerben.

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