Fürstenwalder Balkon am Schweinemarkt

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Im Rahmen des Bürgerbudgets 2016 der Stadt Fürstenwalde wurde am vergangenen Samstag die Giebelwand des Kinos Fürstenwalde feierlich übergeben. Zahlreiche Fürstenwalder, die sich mit ihrer Stimme dafür eingesetzt hatten, dem „Schweinemarkt“ zu einem würdevollen Anblick zu verhelfen, waren zur feierlichen Übergabe erschienen. Im letzten Jahr hatte Inge Kurschat den Vorschlag für das Bürgerbudget 2016 eingereicht, die Außenseite des Kinos Union zu sanieren, denn der Schweinemarkt sei restauriert worden, aber die Giebelwand des Kino Union sei noch immer sehr unansehnlich. Dem wurde zugestimmt und nun konnte man sehen, was daraus geworden ist. An der Ausschreibung hatten sich neun Künstler beteiligt, so ein Vorhaben ist ja auch immer ziemlich prestigeträchtig. Viele Ideen der Künstler waren zu sehen, die unterschiedlicher hätten nicht sein können. In einem Gremium wurde dann entschieden und die Firma Graco mit dem Künstler Malte Nickau aus Berlin bekam den Zuschlag. Sie konnten mit ihrer guten Idee punkten: die Wand ziert im oberen Drittel der Wand ein Balkon, worauf Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ihren Platz finden sollen, und im unteren Drittel kommt der einstmals „Schweinemarkt“ zur Geltung – mit rosa Schweinen und viel Grün. Zur feierlichen Übergabe sagte Bürgermeister Hans-Ulrich Hengst, die Wand sei sehr gelungen und es sei auch wichtig gewesen, darüber zu entscheiden, wer mit auf den Balkon durfte. Es sollten in jedem Falle Personen  sein, die eng mit Fürstenwalde verbunden sind, hier leben und arbeiten und sich für unsere Stadt engagieren. Zehn Personen, die etwas bewirkt haben und noch bewirken werden, sind zu sehen: Frank Schürer-Behrmann, Superintendent der evangelischen Kirche, Gerda Kuhn, Mitbegründerin des Fürstenwalder Hospizvereins, der ehemalige Bürgermeister der Stadt Fürstenwalde, Manfred Reim, Bäckermeisterin Judy Härchen, Max Meißner, Leader der Band Kesh, Imbiss-Betreiber Esmail Ebrahim, die Leiterin der Kita Kunterbunt, Kathrin Peters, und die Musikschulleiterin Kristin Gatzmaga. Familie Güll, die Betreiber des Kinos, zeigte sich dankbar und ist von der Neugestaltung und der Idee überwältigt. Zum Abschluss wurden noch die anderen eingereichten Projekt-Ideen gezeigt.

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