Förderprogramm ‚Einstiegszeit‘ wird fortgeführt

Das Arbeitsministerium setzt das Förderprogramm ‚Einstiegszeit‘ fort. Damit werden arbeitslose und von Arbeitslosigkeit bedrohte junge Erwachsene in Brandenburg beim Übergang von der Ausbildung in den Beruf unterstützt. Die neue Förderrichtlinie ist auf dem Online-Portal der Investitionsbank des Landes Brandenburg (www.ilb.de) veröffentlicht. Bis zum Jahr 2021 stehen für ‚Einstiegszeit‘ rund 8 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds zur Verfügung. Arbeitsstaatssekretärin Hartwig-Tiedt sagte: „Wir wollen allen jungen Brandenburger eine berufliche Perspektive in ihrer Heimat eröffnen. Einstiegszeit ist dafür ein wichtiges Instrument. Damit bekämpfen wir die Jugendarbeitslosigkeit nachhaltig, gleichzeitig werden Betriebe bei der Fachkräftesicherung unterstützt. Das Programm hat sich bewährt. Seit dem ersten Start im Jahr 2002 konnten mit ‚Einstiegszeit‘ über 7.000 junge Fachkräfte in eine sozialversicherungspflichtige Arbeit vermittelt werden. Die ‚Einstiegszeit‘ hilft Frauen und Männern im Alter bis zu 30 Jahren, die eine abgeschlossene Berufsausbildung oder einen Studienabschluss haben, in Brandenburg einen Arbeitsplatz zu finden. Sie erhalten Informationen über Stellenangebote in der Region und Tipps bei der Bewerbung. Bei Bedarf werden sie mit individuellen Anpassungsqualifikationen auf die neue Stelle vorbereitet und nach der Vermittlung in Arbeit in den ersten sechs Monaten intensiv betreut. Junge Frauen bekommen auf Wunsch in Kooperation mit dem Unternehmen eine besondere Karriereplanung. Gleichzeitig werden kleine und mittlere Unternehmen bei der Suche nach jungen Fachkräften unterstützt und zu flexiblen Arbeitszeit- und Organisationsmodellen beraten. Trotz der guten Arbeitsmarktlage gelingt es noch immer nicht allen Jugendlichen und jungen Erwachsenen, den Übergang von der beruflichen Erstausbildung in eine vollwertige Erwerbsarbeit aus eigener Kraft zu bewältigen. Dieser Übergang ist aber für die weitere Berufslaufbahn von entscheidender Bedeutung. Je besser man diese Schwelle überwindet, umso größer sind die Aussichten auf ein erfolgreiches Erwerbsleben.“

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