150 Jahre Schulsparkasse

Am 9. März, um 17 Uhr, wird im Museum Viadrina Frankfurt (Oder) eine Kabinettausstellung im ebenerdigen historischen Klassenzimmer zum Thema Pfarrer Ernst Senckel: „Vater des deutschen Schulsparens“ eröffnet. Mit dieser Ausstellung soll an die Einrichtung einer der ersten deutschen und der ersten Schulsparkasse(n) in Brandenburg hier in Frankfurt (Oder) erinnert werden, die vor 150 Jahren, am 1. April 1867, im heutigen Ortsteil Hohenwalde eröffnet wurde. Die Ausstellung wird vom amtierenden Direktor der Städtischen Museen Junge Kunst und Viadrina, Dr. Martin Schieck, eröffnet. In seinen Grußworten hebt er die Bedeutung der Arbeit des Pfarrers und Lehrers in der damaligen Gemarkung Hohenwalde-Markendorf und die als Begründer des Schulsparens in Deutschland hervor. Schieck begrüßt unter den Gästen nicht nur Sparkassenvorstand Harald Schmidt und die Geschäftsführende Pfarrerin der ev. Kirchengemeinde Frankfurt (Oder)-Lebus, Beatrix Forck, sondern auch ein Familienmitglied der Familie Senckel, Irmgard Jeschke, geb. Senckel (Urgroßnichte). Mit der Unterstützung dieser Ausstellung verfolgen wir das Ziel, unsere fast 195-jährige Geschichte zu pflegen bzw. an sie zu erinnern“, so Schmidt. Die Ausstellung selbst rückt den Menschen Senckel in den Vordergrund und bettet ihn in das allgemeine Zeitgeschehen ein. Es wird auch der Frage nachgegangen, wie Erwachsene damals versuchten, Kinder zum Sparen anzuhalten. Mit auf den Schulsparmarkenkarten abgedruckten Sprüchen wie „Ordnung, Fleiß und Sparsamkeit, damit kommt man immer weit“ oder „Spare, lerne, leiste was, so hast du, kannst du, giltst auch was“, wurde versucht, die Idee des Sparens zu vermitteln.

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