Noch bis zum 26. Februar kann die Ausstellung „Kinderwünsche im Spielzeugland DDR“ auf Burg Beeskow besichtigt werden. Was wünschten sich die Kinder in der DDR? Womit spielten sie besonders gern? Konnten ihre Wünsche überhaupt erfüllt werden? Die aktuelle Ausstellung im Bergfried der Burg Beeskow mit Leihgaben des Eisenhüttenstädter Dokumentationszentrums Alltagskultur der DDR zeigt, wie dieses vor allem bei den Kleinen begehrte Spielzeug aussah und woher es kam. Die Geschichte der DDR als Spielzeugland begann nach dem II. Weltkrieg mit vielen hundert Kleinproduzenten, die später nach und nach zusammengeführt und verstaatlicht wurden. Anfang 1980 vereint ein einziges Kombinat, das VEB Kombinat Spielwaren Sonneberg, über 90 Prozent der gesamten wertmäßigen Spielzeugproduktion der DDR. Es gibt sich ein einprägsames schwarz-rotes Logo, das international zum Synonym für die DDR-Spielzeugindustrie aufsteigt. 

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