Die aktuell veröffentlichten Zahlen der im Jagdjahr 2015/2016 erlegten Wildschweine zeigt die Anstrengungen der Jäger, die Schwarzwildbestände zu reduzieren. Mit insgesamt 71.364 Wildschweinen konnte das Vorjahresergebnis um 507 übertroffen werden. Die mit Abstand höchste und auch im Vergleich zum Vorjahr deutlich höhere Schwarzwildstrecke wurde mit 9.433 Tieren in der Uckermark erzielt. Diese Anstrengungen müssen noch intensiviert werden. Brandenburgs Agrar- und Forstministerium appelliert an die Jäger, das Schwarzwild noch stärker zu bejagen. Neben der Minderung von Wildschäden kann die Jagd auf Schwarzwild auch die Durch-führung notwendiger tierseuchenrechtlicher Maßnahmen im Falle von Tierseuchenaus-brüchen wie etwa der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen unterstützen. Ein geeignetes Mittel für eine intensivere Bejagung sind gemeinsame Ansitzdrückjagden mit Jagdnachbarn. Hierzu ist der Einsatz von geprüften Jagdhunden ein effektives Mittel. Schutzausrüstungen für die Jagdhunde werden über die Jagdabgabe des Landes Brandenburg gefördert.

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