Brandenburgs Neuntklässler haben beim veröffentlichten Bildungstrend des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) deutlich besser abgeschnitten als 2009. Beim Lese- und Hörverständnis sowie in Rechtschreibung im Fach Deutsch übertreffen sie den bundesdeutschen Durchschnitt. Im Fach Englisch sind die Leistungen Schülerinnen und Schüler klar besser als beim letzten Ländervergleich. Bildungsminister Günter Baaske: „Ich freue mich sehr, dass die Schülerinnen und Schüler des Landes Brandenburg eindeutige Fortschritte in den Fächern Deutsch und Englisch gemacht haben. Das zeigt, dass unsere Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung an den Schulen gegriffen haben. Mein Dank gilt allen engagierten Lehrkräften und Schulleitungen. Der Erfolg zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“ Für die Studie wurden bundesweit die Kompetenzen von Neuntklässlern in Deutsch und in der ersten Fremdsprache Englisch getestet. Untersucht wurden die Kenntnisse im Lesen und Zuhören, in Deutsch zusätzlich in Orthographie. In Brandenburg beteiligten sich 2.031 Neuntklässler aus 88 Schulen (11 Gesamtschulen, 34 Oberschulen, 39 Gymnasien, 4 Förderschulen) am Ländervergleich. Sie mussten sich Anforderungen stellen, die bundesweit zum Erreichen des Mittleren Schulabschlusses (MSA) nach der Jahrgangsstufe 10 erwartet werden. Die Brandenburger Ergebnisse im Einzelnen Beim Leseverständnis deutscher Texte erreichten die Neuntklässler in Brandenburg 511 Punkte und liegen damit signifikant über dem bundesdeutschen Mittelwert von 500 Punkten. Damit nimmt Brandenburg unter allen Bundesländern Platz 4 ein. (2009: Platz 13).

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