In einer Diskussionsrunde wurde über die zukünftige Rolle der Häfen als Knotenpunkte der Logistik gesprochen. Dazu waren die Bürgermeister der Hafenkommunen des Landes eingeladen. Staatssekretärin Katrin Lange: „Ein wichtiges Thema der Mobilitätsstrategie für das Land ist der Güterverkehr. Unser Ansatz ist, die Verkehrsträger Straße, Schiene und Wasserstraße verknüpfen zusammenzuführen, also multimodal zu denken. Für die Häfen in Brandenburg ist das eine Chance. Denn sie sind mehr als nur die Kaikante zum Be- und Entladen der Schiffe. Gelegen in den drei Korridoren des Transeuropäischen Netzes, die das Land Brandenburg durchziehen, sollten sich die Häfen zu starken Logistikknoten entwickeln. Die Voraussetzung dieses Wachstum ist die Zusammenarbeit mit starken Partnern. Dafür haben wir heute geworben.“ In der Hauptstadtregion kreuzen sich drei der neun transeuropäischen Verkehrskorridore. Nach einer Prognose des Bundes wird der Güterverkehr zwischen 2010 und 2030 um 38 Prozent zunehmen. Die Landesregierung will den Güterverkehr möglichst umweltfreundlich organisieren und Verkehr von der Straße auf die Bahn und das Binnenschiff verlagern. Eine entscheidende Rolle spielen dabei die multimodalen Logistikknoten und dazu zählen die Häfen. Verkehr, Mobilität und Logistik gehören zu den Schwerpunktbranchen in Brandenburg. Die öffentlichen Häfen sind wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Sie zu stärken, bringt Chancen sowohl für die Wirtschaft in den jeweiligen Standorten als auch für das Land insgesamt.

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