Breitbandausbau

Investitionen von 38 Millionen Euro sind im Landkreis Oder-Spree erforderlich, damit flächendeckend leistungsfähige Breitbandnetze zur Verfügung stehen. 29,4 Millionen davon werden in einer Analyse, die im Auftrag der Kreisverwaltung angefertigt wurde, als Wirtschaftlichkeitslücke ausgewiesen. Gemeint sind damit finanzielle Aufwendungen, die es für private Investoren unwirtschaftlich machen, den Netzausbau allein aus eigenen Mitteln zu forcieren. Förderprogramme des Bundes und des Landes Brandenburg eröffnen die Möglichkeit, diese Netzlücken in überschaubaren Zeiträumen weitgehend zu schließen. Die Koordinierung der Investitionsvorbereitung und -umsetzung des Infrastrukturausbaus will im Interesse der Kommunen der Landkreis Oder-Spree übernehmen. Schon am 28. Februar endet die Antragsfrist für die nächste Etappe dieses Bundesförderprogramms. „Das ist ein Projekt von außergewöhnlicher Größenordnung“, stellte Hanna Gläsmer, Dezernentin für Kreisentwicklung, Umwelt und Bauen, am Mittwoch im Ausschuss für Bauen, Umwelt und Verkehr klar. Sie zeigte sich zuversichtlich, dass es trotz des engen Zeitfensters gelingen werde in Abstimmung mit den Kommunen einen qualifizierten Förderantrag zu stellen. Vom Ausbau des Breitbandnetzes würden nach derzeitigem Planungsstand dann kreisweit 13.359 Haushalte und 354 Unternehmen profitieren.

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