Letzte Woche fand die Mitgliederversammlung der Johanniter-Unfall-Hilfe im Regionalverband Oderland-Spree statt. Regionalvorstand Uwe Kleiner legte seinen Rechenschaftsbericht vor und lobte die hauptamtlichen Mitarbeiter und Ehrenamtlichen Helfer/innen und die fördernden Mitglieder für ihr Engagement. „Wir Johanniter betreuen, retten, pflegen, trösten und begleiten täglich Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Für ihre hervorragende Arbeit bedanke ich mich bei Ihnen allen. Sie haben es durch ihre Arbeit geschafft, dass wir wachsen konnten“. So stiegen die Anzahl der Geschäftsstellen in den vergangenen Jahren, zurzeit sind es 8. Damit verbunden stieg auch die Zahl der hauptamtlich Beschäftigten von 80 im Jahr 2011 auf 280 Mitarbeiter/innen im Jahr 2016. Einen leichten Anstieg gab es auch bei den Ehrenamtlichen. Derzeit unterstützen 215 ehrenamtliche Helfer/innen die Johanniter-Unfall-Hilfe in Oderland-Spree. Der größte Teil von ihnen engagiert sich im Katastrophenschutz und im Sanitätsdienst. Besonders hob Uwe Kleiner die Arbeit des Kinderhospizdienstes hervor, der vor einem Jahr seine Arbeit aufgenommen hat und eine sehr herausfordernde Arbeit leistet. Hier werden dringend ehrenamtliche Helfer/innen gebraucht. Doch auch grundsätzlich wünscht sich Uwe Kleiner mehr gesellschaftliches Engagement. Mit dem Projekt „Hilfsbereiter“ stellte der Vorstand eine neue Möglichkeit vor, auf gesellschaftliches Engagement aufmerksam zu machen. In Zusammenarbeit mit der Neuzeller-Kloster-Brauerei haben die Johanniter eine rote Kirsch-Brause auf den Markt gebracht. „Wir müssen neue Wege gehen“, informierte Uwe Kleiner die Mitglieder. Die Hilfsbereiter-Kirschbrause ist wie eine kleine Litfaßsäule und 20% des Erlöses fließen in gemeinnützige Projekte.“ Nach dem Rechenschaftsbericht des Vorstandes wählten die Mitglieder die vier Ehrenamtlichen, die satzungsgemäß die Interessen der fördernden und ehrenamtlichen Mitglieder aus der Region auf der Vertreterversammlung des Landes vertreten. Catharina Beyer, Christian Egger, Heike Gunkel und Raymund Schmidt wurden jeweils einstimmig gewählt. Zur neuen Ehrenamtskoordinatorin wurde Cathrin Kiesewetter ernannt.

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