Anfang November wird in Bad Saarow eine neue Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge eröffnet. Träger ist der Caritasverband für das Erzbistum Berlin. Am Freitag, den 4. November, von 15 bis 18 Uhr stellt sich die neue Einrichtung am Karl-Marx-Damm 59 der Öffentlichkeit vor. Hier können Interessierte vorab einen Eindruck gewinnen und sich persönlich informieren. Die ehemalige Bildungsstätte wurde zu einer Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge umgebaut. 100 geflüchtete Menschen werden hier Unterkunft und Unterstützung finden. In enger Abstimmung mit dem Landkreis Oder-Spree entwickelte der Caritasverband eine Konzeption, die dazu beitragen soll, Flüchtlinge gut zu integrieren. Schon zu Beginn ist eine enge Kooperation mit der Volkshochschule vorgesehen. Diese wird Sprachkurse anbieten und perspektivisch Flüchtlinge dabei unterstützen, Schulabschlüsse zu machen. Es soll ein Schwerpunkt auf Bildungsangebote und die Förderung der beruflichen Integration gelegt werden. So wird die Vermittlung von Ausbildungsplätzen und Praktika in das Hotel- und Gastronomiegewerbe und die Pflegebranche angestrebt. Hierzu ist die Zusammenarbeit mit dem Jobcenter, der Agentur für Arbeit, der IHK und der Handwerkskammer vorgesehen. Die Bewohner der neuen Gemeinschaftsunterkunft werden durch erfahrene Fachkräfte betreut. Das hauptamtliche Caritas-Team besteht aus einem Psychologen und Heimleiter, zwei Sozialarbeiterinnen, zwei Hausmeistern und einer Verwaltungskraft. Zwei Mitarbeiter der ehemaligen Bildungsstätte konnten übernommen werden. Die Caritas wird eng mit der Gemeindeverwaltung, den Kirchengemeinden und Ehrenamtlichen vor Ort zusammenarbeiten. Zusätzlich wird die Caritas-Fürstenwalde, die über umfangreiche und langjährige Erfahrungen in der Migrationsarbeit im Landkreis Oder-Spree verfügt, eine regelmäßige mobile Beratung zur beruflichen Kompetenzfeststellung direkt im neuen Flüchtlingsheim in Bad Saarow anbieten. Für die Sicherheit sorgt rund um die Uhr ein Wachschutz.

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