Infrastrukturministerin Kathrin Schneider hat gemeinsam mit Bürgermeistern sowie Vertretern der Wohnungswirtschaft über die Fortführung des Stadtumbaus in Brandenburg diskutiert. „Mit Hilfe des Stadtumbauprogramms konnte der erhebliche Gebäudeleerstand in den brandenburgischen Städten verringert werden. Die von Abwanderung betroffenen Städte wurden stabilisiert, ganze Stadtquartiere  aufgewertet. Diese Erfolge sind überall sichtbar. Die Städte sind Anker im Raum. Jetzt gilt es, die bewährten Förderinstrumente des Stadtumbauprogramms zu erhalten und fortzuentwickeln. Dafür setzen wir uns in den Verhandlungen mit dem Bund ein. Seit 1991 wurden im Land Brandenburg insgesamt rund 3,4 Milliarden Euro für Stadtentwicklungsprojekte aus Bundes- und Landesmitteln und zusätzlich 300 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung gestellt. Das Wohnungsangebot in den brandenburgischen Städten war in den vergangenen 25 Jahren ausgeprägten Zyklen unterworfen. Nach Wohnungsmangel und hohem Sanierungsbedarf in den 1990er Jahren, Leerstand und Überangebot ab dem Jahr 2000, werden Wohnungen im Berliner Umland jetzt zunehmend knapper. Darauf hat das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung reagiert.

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