Die Konversion in Brandenburg ist eine Erfolgsgeschichte. Die Mühen haben sich gelohnt. Nur noch wenige der rund 100.000 Hektar einstiger Militärflächen, die das Land Brandenburg vom Bund übernahm, sind ungenutzt. Die Umwandlung dieser Areale in zivile Flächen hat dazu beigetragen, die Zukunftsfähigkeit von Städten und Regionen zu stärken. Es sind neue Wohnflächen und Industriegebäude entstan-den, neue Wind- und Solarparks, neue Schulzentren und Kulturstätten sowie neue Räume für Natur und Erholung.“ Das erklärte Wirtschaftsstaatssekretär Hendrik Fischer heute beim Abschluss des Konversionssommers in Eberswalde. Die verbliebenen Areale stellen die Konversionsakteure vor anspruchsvolle Aufgaben. Viele dieser restlichen Flächen seien „schwer vermittelbar“. Sei es, weil es sich um Truppenübungsplätze handelt, die mit Munition und sonstigen Altlasten kontaminiert sind. Sei es, weil es bau- und nutzungshistorisch bedeutsame Gebäude- und Flächenensembles sind, die unter Denkmalschutz stehen. Hierfür Lösungen zum Erhalt und zur Nachnutzung zu finden, erfordere „Kreativität, Ausdauer und Beharrlichkeit“, sagte Staatssekretär Fischer. Ein gutes Beispiel dafür, dass aber auch bei schwierigen Arealen Konversions-Erfolge möglich seien, sei die Flugzeugwerft in Falkenberg-Lönnewitz, die in diesem Jahr verkauft werden konnte. Der Konversionssommer fand zum 19. Mal statt und stand diesmal unter dem Motto „Konversion hilft weiter“. Die Veranstaltungsreihe wurde 1997 vom Wirtschaftsministerium initiiert und von FOKUS, dem „Forum für Konversion und Stadtentwicklung“, fortgesetzt. Das Wirtschaftsministerium hat den Konversionssommer 2016 mit 48.000 Euro unterstützt.

error: Der Inhalt ist geschützt!
X