Brandenburgs Forstminister Jörg Vogelsänger bringt den ersten Rettungspunkt des Landes im Wildpark Potsdam an. „Damit Verletzten auch in großen Waldgebieten ohne Straßen und somit ohne Adressangabe schnell geholfen werden kann, werden jetzt vom Landesbetrieb Forst Brandenburg 1.715 Rettungspunkte definiert und beschildert. Solche Rettungspunkte dienen vor allem ortsunkundigen Personen zur besseren Beschreibung ihres Standorts im Wald, wenn ein Hilferuf abgesetzt werden muss“, erklärte Vogelsänger. „Achtung – Baum fällt“ ruft jeder Waldarbeiter, bevor er die Kettensäge zum Fällschnitt ansetzt. Leider kommt es trotz aller Vorsicht bei solchen Tätigkeiten auch immer wieder zu Unfällen. Auch beim Wandern, Mountainbiken, bei der Jagd oder der Pilzsuche können Unfälle im Wald passieren. Dann ist immer schnelle Hilfe nötig. Jeder der 1.715 Rettungspunkt wird deshalb in den kommenden Wochen mit einem grünen Schild mit weißem Kreuz markiert. Auf dem Schild befindet sich eine vierstellige Nummer, die im Notfall der Leitstelle mitgeteilt wird. Nach der Erstversorgung des Verletzen und Absetzen des Notrufes dient der Rettungspunkt als Treffpunkt für Rettungsdienst und Hilfesuchende. Der Rettungsdienst kann dann von dort aus auf dem schnellstmöglichen Weg zum Verletzten gelotst werden.

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