EWE hat im Geschäftsjahr 2015 sein operatives Geschäft stabilisiert und auch dank wirksamer Effizienzmaßnahmen ein Operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (OEBIT) auf Vorjahresniveau erzielt: Das Unternehmen erwirtschaftete 428,1 Mio. Euro (Vorjahr: 427,5 Mio. Euro). Die Umsatzerlöse gingen vor allem infolge sinkender Stromabsatzmengen und fallender Strombörsenpreise auf 7,82 Mrd. Euro (8,13 Mrd. Euro) zurück. „Unter großen Anstrengungen haben wir uns in einer Phase massiver Umbrüche in der Energiewirtschaft gut behauptet und ein stabiles operatives Ergebnis erwirtschaftet“, resümierte Michael Heidkamp, Vorstand Markt der EWE AG, heute bei der regionalen Jahrespressekonferenz der EWE-Geschäftsregion Brandenburg/Rügen in Strausberg „und das, obwohl wir im zurückliegenden Geschäftsjahr ein negatives Beteiligungsergebnis von VNG verkraften mussten.“ In das Geschäftsjahr 2016 sei EWE mit einem um zwölf Prozent gestiegenen OEBIT erfolgreich gestartet. „Alle operativen Segmente des Konzerns haben dabei zum Anstieg beigetragen – die positive Entwicklung vollzieht sich entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette“, so Heidkamp. Seinen Veränderungspfad wird EWE fortsetzen. Grundlagen dafür sind eine effiziente, zukunftsfähige Infrastruktur in den Bereichen Strom, Erdgas, Breitband und Elektromobilität sowie ein breites Angebot an klassischen und neuen Produkten und Dienstleistungen für seine Kunden. Das Marktumfeld insbesondere für konventionelle Erzeugung bleibe laut Heidkamp schwierig, der Regulierungsdruck im Netzgeschäft steige weiter und der Wettbewerb um Kunden und Marktanteile im Energie- und Telekommunikationsvertrieb werde nicht an Intensität verlieren.

error: Der Inhalt ist geschützt!
X