Am Sonntag, den 18. September, wird das Graffiti-Kunstwerk an der Straßenunterführung Fürstenwalder Straße (L 38) in Erkner mit einem kleinen Fest der Öffentlichkeit übergeben. Dazu laden der Bürgermeister der Gerhart-Hauptmann-Stadt, Jochen Kirsch, und der Stadtverordnete Erik Nickel, der sich für dieses Projekt besonders engagiert hat, herzlich in die alte Feuerwache, Rudolf- Breitscheid-Straße 30 ein. Ab 14:30 Uhr besteht u.a. die Möglichkeit, mit den Künstlern und den Jugendlichen, die das Kunstwerk aktiv mitgestaltet haben, ins Gespräch zu kommen. Eingeladen ist mit dem Infrastruktur- und Bildungsministerium sowie dem Landesbetrieb Straßenwesen auch das Land Brandenburg, welches das Projekt hauptsächlich finanziert hat und mit der Deutschen Bahn AG die Eigentümerin des Brückenbauwerkes. Das Projekt hat mit der Sanierung und Gestaltung der Wände insgesamt fast 200.000 Euro gekostet, wobei sich die Stadt Erkner mit etwa 50.000 Euro an den Kosten beteiligte. Das weltweit agierende Künstlerduo Herakut aus Frankfurt am Main setzte sich letztlich mit seiner Interpretation der Gerhart-Hauptmann-Stadt Erkner gegen insgesamt acht Mitbewerber durch. Mit ihrem Entwurf wollen Jasmin Siddiqui und Falk Lehmann ganz bewusst den Blick sowohl auf die historischen als auch auf die natürlichen Schätze der Stadt lenken. Dabei verwenden sie zur Darstellung der historischen Schätze Persönlichkeiten, die eng mit der Geschichte Erkners verbunden sind, Figuren aus Werken Gerhart Hauptmanns, markante Bauwerke und sogar Alltagsgegenstände und Formeln. Die natürlichen Schätze werden durch Tiere und Pflanzen, durch eine Wasserlandschaft und nicht zuletzt durch Kinder und Jugendliche dargestellt. Dabei gibt es mit den vielen Details immer wieder Neues zu entdecken.

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