Am letzten Freitag veranstaltete die Johanniter-Unfall-Hilfe in Eisenhüttenstadt ihre erste Filmnacht mit dem Titel „Heiter bis wolkig“. Der Geruch von Popcorn lag in der Luft, als sich die Türen der „Kleinen Bühne“ für die Besucher öffneten. Gespannt darauf, was sie erwartet, versorgten sich die Gäste mit Popcorn, Salzgebäck und Getränken und machten es sich bequem. Eileen Samol, Koordinatorin des Ambulanten Hospizdienstes der Johanniter, begrüßte die Besucher ganz herzlich. „Wir wollen den Menschen das immer noch schwierige Thema Sterben, Tod und Trauer näher bringen“, sagt sie in ihrer Ansprache. Im ersten Teil des Abends erlebten die Zuschauer die Dokumentation „Dem Tod ins Gesicht sehen“ von Elisabeth Kübler-Ross. Fasziniert von der Arbeit der Sterbeforscherin unterhielten sich die Gäste anschließend in einer moderierten Gesprächsrunde über ihre ganz persönlichen Erlebnisse und Empfindungen zum Film. Nach einer kleinen Pause wurden der Saal erneut verdunkelt und der Spielfilm „Heiter bis wolkig“ begann. Gespannt verfolgten die Besucher den spannenden Film mit all seinem spaßigen, traurigen Momenten und vielen Emotionen. Auch die eine oder andere Träne wurde vergossen. „Gern möchten wir die Filmnacht einmal jährlich durchführen“, informierte Eileen Samol und bat um Spenden und Feedback. Ihre Idee dieser Veranstaltung stammt aus ihrer Zeit in den alten Ländern. Dort würde es auch jährlich eine Filmnacht zu dem Thema geben. 151,00 Euro wurden an diesem Abend zugunsten des Ambulanten Hospizdienstes gespendet. Vielen Dank an alle Besucher, die mit ihrer Spenden die Arbeit im Hospizdienst unterstützen!

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