Aktuell fallen besonders an den Straßenrändern die gelben Blüten des giftigen Frühlingskreuzkrauts auf. Ein markantes Merkmal ist die starke weiße Behaarung der Blätter, die jedoch im Laufe der Pflanzenentwicklung abnehmen kann. Auf Wiesen und Weiden ist nun auch wieder häufiger das Jakobskreuzkraut (JKK), eine heimische Pflanze, zu finden, informiert der Pflanzenschutzdienst des Landesamts für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF). Da die Pflanzen stark giftig sind, gilt für Futterflächen eine Nulltoleranz. Besonders Standorte, auf denen bereits in den vergangenen Jahren Jakobskreuzkraut auftrat – ungedüngte Wiesen und Weiden, Flächen mit lückenhafter Grasnarbe und solche, die sich in der Nähe von Brachen befinden – sind gefährdet. Auf Flächen, die sich in weiterer Entfernung zu Weideflächen befinden, ist keine Beseitigung erforderlich.

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