Kulturministerin Martina Münch, Infrastrukturministerin Kathrin Schneider und Wirtschaftsstaatssekretär Hendrik Fischer haben im Museumsdorf Baruther Glashütte die offizielle Auftaktveranstaltung zum diesjährigen Themenjahr von Kulturland Brandenburg unter dem Motto „handwerk – zwischen gestern & übermorgen“ eröffnet. Kulturministerin Martina Münch würdigte das Museumsdorf Baruther Glashütte als eindrucksvolles technisches Denkmal und lebendiges Beispiel für traditionelle Handwerkskunst. „Wie wichtig die manuelle Glasfertigung als traditionelle Kulturform ist, belegt die erst kürzlich auf Initiative der Baruther Glashütte erfolgte Aufnahme in die Nationale Liste des Immateriellen Kulturerbes. Infrastrukturministerin Kathrin Schneider: „Brandenburg ist ein Land der regionalen Vielfalt. Die brandenburgischen Städte und Dörfer sind durch Handwerksbetriebe geprägt. Das reicht vom Mittelalter bis zur industriellen Produktion. Das diesjährige Programm von Kulturland Brandenburg bietet die Gelegenheit, mehr über dieses reiche historische Erbe zu erfahren, aber auch einen Blick in die Zukunft zu werfen. Wirtschaftsstaatssekretär Hendrik Fischer: „Mit dem Handwerksjahr ist den Organisatoren von ‚Kulturland Brandenburg‘ ein Meisterstück gelungen. Die Kulturland-Veranstaltungen werden nicht nur die Geschichte des märkischen Handwerks ins Licht rücken, sondern auch die berufliche Vielfalt des Handwerks beleuchten – und das ist wichtiger denn je. Aktuell konzentriert sich einer von drei jungen Männern, die einen Ausbildungsplatz suchen, lediglich auf die Top 10 der Ausbildungsberufe. Bei den jungen Frauen ist es sogar jede zweite. Dabei kann man im Land Brandenburg insgesamt 290 Berufe erlernen, viele davon im Handwerk. Ein Großteil der Berufsbilder ist den jungen Leuten aber nur unzureichend bekannt. Das Kulturlandjahr trägt dazu bei, dass sie das breite Spektrum der handwerklichen Berufe kennenlernen – und vielleicht ihren Traumberuf entdecken.“

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