In der Stadtverordnetenversammlung am 29. September wurde mehrheitlich beschlossen, die ersten Grundstücke in der Ketschendorfer Feldmark in Fürstenwalde Süd zu einem Mindestgebot von 65 Euro/qm zu verkaufen. Darin eingeschlossen ist die Erschließung des Grundstücks, ausgenommen Trinkwasser- und Abwasseranschlüsse. In der ersten Runde werden 36 Grundstücke zwischen 450 und rund 1.000 qm angeboten. Insgesamt sind in der Ketschendorfer Feldmark Grundstücke für 90 neue Eigenheime vorgesehen. Ab 11. Oktober können sich Bauwillige sowohl über das Amtsblatt als auch über das Internet informieren. Außerdem werden die Grundstücke über die Tagespresse in der Region Ostbrandenburg vermarktet. Bis Mitte November können Interessierte ihr Angebot in einem verschlossenen Umschlag bei der Stadt abgeben. Wenn die Frist zur Angebotsabgabe abgelaufen ist, werden die Angebote in öffentlicher Sitzung geöffnet. Derjenige, der für ein Grundstück die höchste Summe geboten hat, erhält den Zuschlag. Sollten zwei oder drei Gebote für ein und dasselbe Grundstück gleichauf liegen, werden die Interessenten zu einer erneuten Abgabe aufgefordert. „Es ist uns noch nicht passiert, dass auch dann wieder zwei Angebote identisch waren“, so Carsten Fettke, Fachgruppenleiter Bau- und Liegenschaftsmanagement. Wenn ein Grundstück in dieser Phase keinen Käufer gefunden hat, wird es in den Exposékatalog der Stadt übernommen. In diesem Fall ist es dann möglich, ein Grundstück 4 Wochen zu reservieren.

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