Hauptamtliche und ehrenamtliche Mitarbeiter setzen sich dafür ein, dass sterbende Menschen in ihrer vertrauten Umgebung und bei ihren Familien bleiben können. Ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben bis zum Ende, das ist das Ziel der Hospizarbeit. Um mehr öffentliche Aufmerksamkeit und einen anderen gesellschaftlichen Umgang mit den schwierigen Themen Sterben, Tod und Trauer zu erreichen, wird jedes Jahr die Hospizwoche in Brandenburg veranstaltet. Die Johanniter-Unfall-Hilfe lädt am 1. Juli, um 16 Uhr zu einem Informationsabend im 9. Obergeschoss des Städtischen Krankenhauses Eisenhüttenstadt ein. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Im ersten Fachvortrag geht es um „Gewalt in der Pflege“. Von Gewalt in der Pflege wird häufiger in verschiedenen Medien berichtet. Ab wann wird von Gewalt gesprochen? Wie kann man sich schützen? Wo gibt es Hilfe? Diese und weitere Fragen wird die Referentin von „Pflege in Not Brandenburg“ beantworten Die Mitarbeiter des ambulanten Hospizdienstes und des ambulanten Kinderhospizdienstes der Johanniter werden oft um Unterstützung und Beratung gebeten. Deshalb werden im zweiten Fachvortrag zum Thema „Zuhause sterben dürfen“ Strukturen und organisatorische Abläufe, sowie weitere Fragen, wie z.B. „Was können wir noch tun? Wer unterstützt uns? Sind wir alleine?“, im Laufe des Abends beantwortet. Die Koordinatorin des Ambulanten Hospizdienstes Eisenhüttenstadt, Eileen Samol, ist für Informationen und Anregungen erreichbar unter Tel. 0173/6193347, E-Mail: eileen.samol@johanniter.de. Die Teilnahme ist kostenfrei, denn die Veranstaltungen der Brandenburgischen Hospizwoche werden unterstützt durch die Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz.

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