Das Pflasterhandwerk zählt zu den ältesten Handwerkszünften Europas. Pflasterung prägt ganz wesentlich die städtebauliche Qualität und Aufenthaltsqualität öffentlicher Räume. Pflasterung ist Baukultur par excellence. Die Städte mit historischen Stadtkernen haben dies früh erkannt und in den letzten 25 Jahren ihre zentralen Bereiche nach und nach mit hochwertiger Pflasterung ausgestattet. In ihrem Grußwort zur Eröffnung der Ausstellung und Fachtagung „Pflasterhandwerk – Zunft mit Zukunft“ erklärte die Schirmherrin Ministerin Schneider: „Das Pflasterhandwerk macht deutlich, dass auch älteste Gewerke hochmodern sein können. Pflasterung verdeutlicht Baugeschichte, prägt den öffentlichen Raum und setzt baukulturelle Akzente. Ohne hochwertige Pflasterung wären unsere historischen Stadt- und Ortskerne heute gar nicht mehr vorstellbar. Die alte Zunft der Pflasterer ebnet somit den Weg für attraktive und zukunftsfähige Städte. Dazu gehört auch, dass die Pflasterung so ausgestaltet wird, dass der öffentliche Raum für alle Benutzer ohne Einschränkung begehbar ist.“ Die Ausstellung und Fachtagung „Pflasterhandwerk – Zunft mit Zukunft“ findet im Rahmen von Kulturland Brandenburg statt, das im Jahr 2016 unter dem Motto steht: Handwerk zwischen gestern und übermorgen.

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