Das Kunstpleinair „Trauer und Erinnerung“ im FriedWald Fürstenwalde besteht aus ganz unterschiedlichen Objekten. Die Künstlerinnen Anna Kölle, Christin Müller und Claudia Klinkert sowie die Künstler Gerry Miller und Steffen Böttger haben besondere Skulpturen und Werke geschaffen, die sich mit den Themen Tod und Erinnerung auseinandersetzen. Sie zeigen einmal mehr, wie unterschiedlich Menschen Trauer verarbeiten. Am letzten Samstag wurden die Objekte mit einem Rundgang der Öffentlichkeit übergeben. Zukünftig bereichern sie das Erscheinungsbild des Waldes. Die Plastik von Christin Müller stellt einen Torso dar. Gearbeitet aus Estrich, Ton und Mörtel ist er aus Bruchstücken zusammengesetzt, sodass „Brüche und Risse wie Narben auf und unter der ‚Haut‘ sichtbar werden“, so die Künstlerin aus Halle. Aus diesem Grund findet sie es passend, ihr Werk im FriedWald zu sehen, den sie als „eine natürliche, schöne Form des Abschieds“ empfindet. Claudia Klinkert, ebenfalls aus Halle, hat eine rund zwei Meter hohe Stele aus Keramik für den FriedWald Fürstenwalde geschaffen. Sie besteht aus fünf Segmenten und stellt einen abstrakten Baum dar. Erinnerungsstücke, die die Künstlerin gesammelt hatte, sind mit Gießharz in die Stele eingegossen. So erkennt man zum Beispiel einen Ohrring, eine Nähgarnrolle oder ein Backrezept. Das Thema Tod und Trauer gehört für Klinkert schon länger zu ihrer Arbeit: Sie stellt auch Urnen aus Keramik her. Anna Kölle aus Berlin hat eine Gruppe von Holzfiguren im FriedWald Fürstenwalde aus einem Stamm Robinienholz geschnitzt. Die Künstlerin, die schon öfter Figurengruppen entworfen hat, stellt sich diese speziell angefertigten Püppchen als „kleine Wächter“ vor. Die Arbeit vor Ort hat das Werk stark mit dem FriedWald verbunden.

error: Der Inhalt ist geschützt!
X