Auf 14 ist die Anzahl der neuen Auszubildenden und Studierenden in der Kreisverwaltung Oder-Spree in diesem Jahr gestiegen. Vor zwei Jahren waren es nur acht Berufseinsteiger. „Der demografische Wandel ist in unserer Verwaltung angekommen. Gute Nachwuchskräfte schenkt uns niemand. Wir müssen uns mit fundierten Konzepten unseren Berufsnachwuchs sichern“, sagte zum Start des neuen Ausbildungsjahres Frank Elgner, Ausbildungsleiter beim Landkreis. Auf fünf Berufe, die eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten bieten, wurden in Beeskow begrüßt. Neun junge Leute werden zu Verwaltungsfachangestellten, zu Kauffrauen für Büromanagement oder zum Vermessungstechniker ausgebildet. Hinzu kommen fünf Studierende, die den praktischen Teil ihrer Dualen Studiengänge Öffentliche Verwaltung Brandenburg oder Soziale Arbeit (Fachrichtung Soziale Dienste) in der Kreisverwaltung absolvieren werden. Landrat Manfred Zalenga lobte sie für ihre Berufswahl: „Sie haben einen neuen Lebensabschnitt mit einer guten Entscheidung begonnen.“ Durch eine erfolgreiche Ausbildung in der Kreisverwaltung würden sich Perspektiven für einen langfristig sicheren Weg im Berufsleben ergeben, schätzte der Landrat ein. Wichtig sei die Bereitschaft, mit dem Lernen nie aufzuhören und sich als Dienstleister für die Bürger zu verstehen. Ihr Rüstzeug dafür schon erarbeitet haben sich sieben Auszubildende und zwei Studierende, die im Laufe dieses Jahres Ausbildung oder Studium in der Kreisverwaltung abgeschlossen haben und nun die Fachämter verstärken.

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