Im Rahmen der Landtagssitzung setzen sich die Abgeordneten mit der Situation der Berufsfischer im Land auseinander. Vorausgegangen war hierzu in den vergangenen Monaten eine umfangreiche Auseinandersetzung mit Anhörung und Diskussion im zuständigen Fachausschuss für Landwirtschaft und Umwelt des Landtags. „Fischerei und Teichwirtschaft gehören im Land Brandenburg zu den ursprünglichsten Formen der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen und sind unverzichtbar“, betonte der Agrar- und Umweltminister in seinem Redebeitrag: „Die Wertschöpfung aus der Produktion und Vermarktung des hochwertigen Lebensmittels Fisch schafft beziehungsweise erhält Arbeitsplätze, besonders in strukturschwachen Regionen des ländlichen Raumes.“ Das Institut für Binnenfischerei Sacrow hat sich als bedeutender Standort der Fischereiforschung weit über Brandenburg hinaus einen guten Ruf erworben. Das Institut wird in vielfacher Weise vom Land Brandenburg unterstützt, auch mit Mitteln des Landeshaushalts in Höhe von rund 520.000 Euro. Der Gewässerreichtum des Landes ist naturgegeben und gehört zur märkischen Identität. Brandenburg verfügt über 3.000 Seen, die größer als ein Hektar sind und über 32.000 Kilometer Fließgewässer.

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