Heidelbeeren werden vor allem wegen ihres gesundheitlichen Wertes immer beliebter. Darauf stellen sich Brandenburger Produzenten ein. Gegenüber 2014 ist die Fläche im vorigen Jahr um 41 Prozent gewachsen. Viele Betriebe bieten die blauen Beeren auch zur Selbstpflücke an. Hier verbindet sich für den Verbraucher das Angenehme mit dem Nützlichen. Der offizielle Start erfolgte am letzten Freitag. Die heimischen Blaubeeren, die bei uns wild im Wald wachsen, sind mit den dicken Kulturheidelbeeren nur ganz entfernt verwandt. Während die kleinen, durchgehend blau gefärbten heimischen Blaubeeren an niedrigen, krautigen Büschen hängen, wachsen die deutlich dickeren Kulturheidelbeeren an bis zu zwei Meter hohen Sträuchern, haben eine blaue Schale und helles Fruchtfleisch. Ihr Ursprungsland ist Nordamerika. Dort wurden vor etwa 100 Jahren die ersten Kreuzungen von Wildarten durchgeführt. Bis heute sind daraus viele Kultursorten hervorgegangen, die sich in Fruchtgröße, Reifezeit und Wuchsverhalten unterscheiden.

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