Um den öffentlichen Zugang für die Brandenburger zu Gewässern zu erhalten, hatte sich das Land Brandenburg seit 2009 beim Bund gegen eine Privatisierung und zunächst für eine kostenlose Übertragung der Seen an das Land eingesetzt. Inzwischen sind bereits vier Gewässerpakete mit dem Bund ausverhandelt, die insgesamt 186 Seen betreffen. Finanzminister Christian Görke zog zum Jahresende 2016 Bilanz und erklärte in diesem Zusammenhang: „In den letzten beiden Jahren konnten wir bereits 81 Seen und Gewässerflächen mit einer Größe von insgesamt rund 2.500 Hektar auf 48 Belegenheitskommunen übertragen. Beispielhaft genannt seien hier der Fahrländer See mit einer Fläche, der auf die Landeshauptstadt Potsdam übertragen werden konnte, sowie der Große Mochowsee, der jetzt der Gemeinde Schwielochsee gehört. Unser Ziel, mit der Übernahme der Seen vom Bund eine Privatisierung der Gewässerflächen zu verhindern und deren öffentliche Zugänglichkeit für die Allgemeinheit zu sichern, werden wir auch weiter verfolgen.“

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