Mit steigenden Temperaturen steigt auch die Waldbrandgefahr. Am letzten Wochenende wurde in Brandenburg die zweithöchste Waldbrandbrandgefahrenstufe ausgerufen. In einigen Landkreisen kann es sogar sein, dass die höchste Stufe 5 ausgerufen wird. Die Sonne und die steigenden Temperaturen lassen es wieder in den märkischen Kiefernwäldern brenzlig werden. Es wird voraussichtlich trocken bleiben und die Waldbrandgefahr wird über das Wochenende weiter zunehmen. Brandenburg verfügt über eine Waldfläche von rund 1,1 Millionen Hektar. 70 Prozent davon sind Kiefernflächen, die besonders brandgefährdet sind. Leichte Sandböden und geringe Niederschläge tragen ebenfalls zur hohen Brandgefährdung bei. Ein Drittel aller Waldbrände Deutschlands ereignen sich in Brandenburg. Die EU stuft Brandenburg in die höchste Waldbrandgefahrenklasse ein und stellt es damit auf die gleiche Stufe wie Südeuropa. Mit insgesamt 315 Waldbränden und einer Schadfläche von 321 Hektar (da ist die Fläche von ca. 450 Fußballfeldern) war Brandenburg 2015 bundesweit am stärksten betroffen. Auch in 2016 erwarten die Forstleute wieder eine hohe Zahl an Bränden. Die trockenen Jahre 2014 und 2015 machen sich im märkischen Sand schnell bemerkbar. Im Jahr 2016 hat der Landesbetrieb Forst Brandenburg bereits 42 Waldbrände in der Statistik zu verzeichnen.

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