Jetzt besiegelt wurde die Pflege und Wartung von 8 Grundwasserpumpen auf Fürstenwalder Spielplätzen durch die Ausbildungswerkstatt des Wasser- und Schifffahrtsamtes Berlin, welche an den Mühlenbrücken ansässig ist. SPIKO-Mitglied Uwe Redmann vererbt diese Tätigkeit und so ergab sich die Gelegenheit für ein win-win-Projekt nach dem Beteiligungsprinzip der Spielplatzkommission. Jetzt profitieren künftig nicht nur die Kinder, sondern auch die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die die Ausbildung zur bzw. zum Industriemechaniker/in absolvieren davon, dass die Wasserspielstellen funktionieren und das beliebte kühle Nass für viel Spielfreude sorgt. Bisher hat der Spielplatzpate vom Mühlenberg, dessen Leidenschaft das Basteln und Erfinden ist, die Spielplatzpumpen selbst gewartet. Das bedeutete, sie im Herbst abzubauen, zu überholen und für den Winter einzulagern, dann im Frühjahr wieder den Aufbau und das Anpumpen sowie die Reparatur, wenn mal etwas kaputt ging. Das daraus entstandene Ersatzteillager enthält auch eine komplette Ersatzpumpe für den Notfall, damit kein Spielplatz lange ohne Pumpe bleiben muss. Das alles geht nun an die Ausbildungswerkstatt über, denn der Wartungsvertrag gilt ab sofort. Übrigens geht die Idee des Spielens mit Grundwasser ebenfalls auf Uwe Redmann zurück. 2004 initiierte er erstmals das „Schaubrunnenbohren“ auf „seinem“ Spielplatz, dem Mühlenberg. Schulklassen und Kita-Gruppen können seitdem miterleben, wie das Wasser unter der Erde angezapft wird und es fortan mit Muskelkraft zu Tage befördert wird. Zudem entwickelte er ein mobiles Rinnensystem, das er aus Industrieabfällen baute. Diese gelben Rinnen gibt es schon auf einigen Spielplätzen und sie können bei ihm nachbestellt werden. Interessanter Weise werden sie auch kaum mitgenommen, offenbar wird ihr Spielwert nur von den direkten Nutzern erkannt. Der letzte Spielplatzbrunnen wurde erst am 29. Juni auf dem Spielplatz im Paul-Frost-Ring gebohrt, natürlich auch im Rahmen eines Schaubrunnenbohrens!

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