Es wird gebaut! Für 336 Wohnungen gab es im ersten Quartal dieses Jahres im Landkreis Oder-Spree eine Baugenehmigung. Die Bauherren und Investoren gaben dabei an, in den Bau von Wohnhäusern rund 35,9 Millionen Euro investieren zu wollen. Das teilt die IG BAU Oderland mit. Die Bau-Gewerkschaft beruft sich dabei auf aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Doch die IG BAU warnt vor „zu großen Neubau-Fantasien“: „Nicht hinter jedem Bauantrag, der einen Stempel bekommt, steckt auch eine ernsthafte Bauabsicht. Oft werden Baugenehmigungen nur eingeholt, um damit den Wert des Baulands zu heben – um also die Grundstückspreise nach oben zu jubeln“, sagt Astrid Gehrke. Die Bezirkschefin der IG BAU Oderland sieht beim Wohnungsneubau im Kreis Oder- Spree „noch Luft nach oben“. Insbesondere auch beim altersgerechten Umbau vorhandener Wohnungen bestehe noch „ein enormer Nachholbedarf“. Seniorengerechte Wohnungen seien nach wie vor „Mangelware“. Auch bei der energetischen Gebäudesanierung gebe es noch eine Menge zu tun. Gehrke appellierte an Haus- und Wohnungseigentümer im Kreis Oder-Spree, hierbei die Förderprogramme der KfW intensiver zu nutzen. Die staatliche Förderbank (www.kfw.de) biete für den altersgerechten Umbau beispielsweise einen zinsgünstigen Kredit von bis zu 50.000 Euro oder einen Investitionszuschuss von maximal 6.250 Euro pro Wohneinheit.

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