Der Diabetes mellitus gehört mit 7,2 Millionen Patienten zu den größten Volkskrankheiten in Deutschland, das belegen aktuelle Zahlen des Robert-Koch-Institutes. Um die bedrohlichen Folgeschäden des Diabetes zu vermeiden, ist das frühe Erkennen sowie und ein konsequentes Behandeln unabdingbar. Wie Betroffene von neuesten Erkenntnissen der Diabetesbehandlung profitieren können, erläutert Dr. med. Ullrich Wruck, Chefarzt der Klinik für Allgemeine Inneren Medizin, Gastroenterologie und Diabetologie bei der nächsten Sonntagsvorlesung am 26. März, um 10 Uhr im HELIOS Klinikum Bad Saarow. Die Stoffwechselerkrankung Diabetes mellitus – insbesondere der Diabetes Typ 2 – nimmt weltweit dramatisch zu, 2014 waren schon über 400 Millionen Menschen betroffen. Spezialisten forschen weltweit, wie eine weitere Verbreitung des Diabetes verhindert werden kann. „Durch die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse steht die Behandlung des Diabetes im ständigen Wandel“, erklärt Chefarzt Dr. Wruck. Er wird sich bei der Sonntagsvorlesung unter anderen mit den Fragen beschäftigen, ob Zuckermedikamente die Sterblichkeit bei Herz- und Gefäßerkrankungen verringern, ob sich wöchentliche Depot-Injektionen von  Inkretin-Mimetika (Arzneistoffe zur Behandlung des Diabetes mellitus) durchsetzen und wird Glukosemessungen aus dem Gewebe beleuchten. Ergänzend zum Vortrag von Dr. med. Wruck werden die Diabetesberaterinnen des Klinikums einen eigenen Beitrag zu aktuellen Fragen beisteuern. Sie werden praktische Fragen behandeln, wie zum Beispiel, warum der Trend von den vielen kleinen Mahlzeiten weggeht und warum Hafertage wieder ganz aktuell sind. Außerdem können sich die Teilnehmer auch auf viele  Rezeptideen freuen. Alle Betroffenen, Angehörigen und Interessierten sind herzlich eingeladen. Nach dem Vortrag stehen Chefarzt Dr. med. Ullrich Wruck und sein Diabetesteam gerne für Fragen zur Verfügung. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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