Mit mehr Sonnenstunden und steigenden Temperaturen wird auch die Waldbrandgefahr in Brandenburg zunehmen. In acht Landkreisen wird Waldbrandgefahrenstufe ausgerufen. Ab sofort werden deshalb Brandenburgs Wälder wieder mit der kameragestützten Waldbrandfrüherkennung überwacht. Die Wetterausichten versprechen einen Hauch von Frühling. Dennoch reicht die Frühjahrssonne aus, dass die Brandgefahr in den Wäldern wieder schnell ansteigt. Besonders durch das noch trockene Gras und Laub aus dem Vorjahr besteht eine steigende Waldbrandgefahr, die die Mitarbeiter der Forstverwaltung in Bereitschaft versetzt. 109 Kameras überwachen die Waldgebiete der Mark Brandenburg. Ab der Gefahrenstufe 3 ist neben den Bereitschaftsdiensten im Forst auch wieder die automatisierte Früherkennung in Betrieb. Steigt irgendwo in den Wäldern der Mark eine Rauchwolke über den Baumkronen auf, so registriert das System mit hochauflösenden Sensoren das Ereignis und meldet es an eine der sechs Waldbrandzentralen im Land. Die dort tätigen Forstleute sind geschult und erkennen schnell, ob es sich um einen Waldbrand handelt oder nur das illegale Verbrennen von Grünabfällen. Wird ein Waldbrand erkannt, erfolgt die Meldung sofort an die zuständige Leitstelle der Feuerwehr. Mit der schnellen Alarmierung und dem Ausrücken der Einsatzkräfte kann die Brandfläche oft sehr klein gehalten werden. Der Zeitaufwand zum Löschen und der Schaden an der Natur bleiben dadurch begrenzt.

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