Was sagt die neue Friedhofssatzung zur Erreichbarkeit der Gräber?

Die langen und schlechten Wege auf dem Fürstenwalder Hauptfriedhof waren immer wieder Anlass zur Klage. Auch im Rahmen des Bürgerbudgets wurden Vorschläge unterbreitet, wie gehbehinderte und ältere Menschen insbesondere die Kolumbarien und die anonyme Urnenwiese in hinteren Teil des Friedhofs erreichen können. Schon seit geraumer Weile können in der Verwaltung des Friedhofs zwei Rollstühle ausgeliehen werden, mit denen man seine gehbehinderten Angehörigen zu den Gräbern bringen kann. In der am 26. Januar beschlossenen neuen Friedhofssatzung wurden auch dazu Aussagen gemacht. Entsprechend der neuen Friedhofssatzung § 5 Abs. 5 „Verhalten auf dem Friedhof“ können nun auch Inhaber von Personenbeförderungsscheinen (insbesondere Taxis, aber auch Personen mit dieser Berechtigung) gehbehinderte Menschen mit ihren PKWs zu den Gräbern bringen. Die beförderten Personen müssen über den Grad ihrer Einschränkung keinen (amtlichen) Nachweis mitführen. Was ist dabei zu beachten? Das Befahren des Neuen Friedhofes ist nur auf dem Rechten Birkenweg, von der Betriebszufahrt bis zur halbanonymen Urnengemeinschaftsanlage, zulässig. Das Verlassen des Rechten Birkenweges ist nicht erlaubt. Ein Fahren bis zur Grabstätte ist nicht gestattet. Das Mitführen von Hängern ist nicht gestattet. Das Befahren des Neuen Friedhofes ist nur an Werktagen in der Zeit von 7 bis 18 Uhr möglich. Um 18 Uhr wird die Zufahrt zum Friedhof verschlossen. Das Ordnungsamt wird die Umsetzung der neuen Regelungen aktiv begleiten und stichprobenartig kontrollieren. Verstöße gegen die Regelungen des § 5 Abs. 5 der neuen Friedhofssatzung können gem. § 17 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten mit einer Geldbuße in Höhe von 5 bis 1.000 Euro geahndet werden.

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