Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde ausgezeichnet

Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde ist für ihr aktives Engagement zur Etablierung herausragender Bildungsinitiativen für nachhaltige Entwicklung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und von der Deutschen UNESCO-Kommission ausgezeichnet worden. Am letzten Montagabend  nahm Prof. Dr. Heike Molitor, Professorin für Umweltbildung & Bildung für nachhaltige Entwicklung, stellvertretend für die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE), auf dem Agendakongress in Berlin die Auszeichnung der Stufe 3 entgegen. Cornelia Quennet-Thielen, Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung, und die Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission, Prof. Dr. Verena Metze-Mangold, waren es, die insgesamt 6 Kommunen, 28 Netzwerke und 29 Lernorte prämierten. Es sind all diejenigen, die einen beispielhaften Beitrag zur Umsetzung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen und des UNESCO-Weltaktionsprogramms (2015-2019) Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Deutschland leisten. Nachhaltige Entwicklung bedeutet eine Entwicklung, die die Bedürfnisse zukünftiger Generationen nicht einschränkt. Für eine nachhaltige Entwicklung ist Bildung essentiell. Sie versetzt Menschen in die Lage, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und abzuschätzen, wie sich eigene Handlungen auf künftige Generationen oder das Leben anderer auswirken.

Das UNESCO-Weltaktionsprogramm setzt genau dort an: Kinder, Jugendliche und Erwachsene werden durch unterschiedliche Initiativen zu zukunftsfähigem Denken und Handeln befähigt. So ist Nachhaltigkeit bereits in vielen Kitas ein Thema geworden. Das Bewusstsein der Kinder für bestimmte Zusammenhänge wird spielerisch gefördert und Nachhaltigkeit erlebnisorientiert vermittelt. Bereits im Kleinkindalter lernen sie, dass man nicht immer gleich alles wegwerfen muss, wenn etwas mal nicht mehr funktioniert oder, dass man Papier zum Malen beidseitig verwenden kann. Studierende lernen während ihrer Vorlesungen, wie unternehmerisches Denken und Handeln nur mit Nachhaltigkeit als Maxime langfristig funktionieren kann.

Bildung für nachhaltige Entwicklung „in Aktion“ – das Motto des gestrigen Agendakongresses – präsentierte die HNEE mit ihren vorbildlichen Projekten und Initiativen. Die Jury sagte anlässlich der Auszeichnung: „Die HNEE hat Nachhaltigkeit als Profil. Nachhaltige Entwicklung und BNE sind ein Motor, um Innovation und Wandel am Lernort voranzubringen. So setzt die HNEE BNE konsequent in Lehre, Forschung, Betrieb und Transfer um und ist in der deutschen Hochschullandschaft federführend für diesen ganzheitlichen Ansatz. Den Studierenden wird CO2-neutrale Mobilität mit Bus und Bahn ermöglicht und in der Lehre wird die Idee der Nachhaltigkeit in überwiegend ‚grünen‘ Studiengängen zur Ausbildung von Change Agents umgesetzt. Beispielhaft ist auch die 2016 entwickelte Transferstrategie, die insbesondere solche Transferaktivitäten unterstützt, die einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung leisten und eine Transformation gesellschaftlicher Kontexte in Gang bringen.“

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