Der Verbund Oder-Spree-Seenregion @see BEReit und LOS, mit den Kooperationspartnern Fürstenwalde, Storkow, den Gemeinden Spreenhagen sowie Grünheide (Mark), den Ämtern Scharmützelsee und Odervorland und der LAG Märkische Seen, wurde wie kürzlich berichtet mit ihrem zukunftweisenden Konzept beim Stadt-Umland Wettbewerb des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung prämiert. Das Konzept wurde kürzlich auf einer Pressekonferenz in Fürstenwalde auf dem Gelände des alten Jagdschlosses noch einmal explizit nachgezeichnet. Man hat sich zusammengeschlossen, um gemeinsam mehr zu erreichen. Der Masterplan wurde in drei Hauptkategorien gesplittet: zum einen in „Tourismus stärken & Weiterentwickeln“ und zum anderen in „Fachkräfte sichern“ und „Multimodale & nachhaltige Mobilität innerhalb der Regionen ausbauen“. Alle drei Themenfelder wurden noch einmal untergliedert und mit Terminvorgaben versehen. Bis 2020 soll alles abgeschlossen sein. In Fürstenwalde möchte man gemeinsam mit der Fach & Werk Projektentwicklung GmbH das Gesamtprojekt Jagdschloss & Aufbauschule angehen. Die Firma ist bekannt für ihre Kompetenz in punkto Konzeptionierung und nachhaltiger Begleitung von kultur- und tourismuswirtschaftlich ausgerichteten Projekten, besonders im Kontext mit der Revitalisierung von Denkmalen. Sie repräsentiert vier Investoren, die beiden Objekten Chancen einräumen, wiederbelebt zu werden. Man stellt sich vor, nach denkmalgeschützten Richtlinien alles zu restaurieren und neu anzulegen, mit dem Grundgedanken, dass das Jagschloss-Areal eine Hotellerie, eine Orangerie, einen Park sowie ein Café-Restaurant bekommen soll. Zudem soll aus der alten Aufbauschule, die ebenfalls mit in den Konsens eingefügt ist, eine europäische Fachhochschule für Gastronomie, Hotellerie & Tourismus werden. Das Erlernte in der Fachhochschule könnte man dann gleich im Jagdschloss-Areal in die Praxis umsetzen. Das würde für Fürstenwalde und die Partnergemeinden einen erheblichen Schub bedeuten – auf vielen Gebieten des Lebens. Darum werden natürlich auch die mitziehenden Gemeinden weiter ausgebaut und erfahren dadurch eine Aufwertung. In Storkow beispielsweise soll das Umfeld der Burg umgestaltet werden, auch die Spreepromenade wird eine Wiederbelebung erfahren. Darüber hinaus sollen Entwicklungen in den Bereichen Infotafeln und Beschilderungen ein fester Bestandteil sein, um nur einiges zu nennen. Auch Radwander- & Rastplatzsysteme entlang der Müggelspree sollen in Angriff genommen werden. Also ist insgesamt immens viel in Planung – man kann gespannt sein, wie nachhaltig sich die Region verändern wird.

error: Der Inhalt ist geschützt!
X