Der Eiswagen-Prototyp von Nissan

    Saubere Erfrischung: Zusammen mit dem Eiscreme-Hersteller Mackie‘s of Scotland hat Nissan einen rein elektrischen und lokal emissionsfreien Eiswagen auf die Räder gestellt und präsentiert.

    Die schottischen Eis-Spezialisten sind ein idealer Partner für Nissan. Ihre Molkerei in Familienbesitz betreiben sie mit erneuerbarer Wind- und Sonnenenergie und arbeiten konsequent daran, ihre Abhängigkeit von fossilen Energieträgern auf null zu reduzieren. Gemeinsam mit Nissan demonstriert das Unternehmen nun, dass der gesamte Prozess von der Eisherstellung, über die Waffel bis hin zum Konsumenten klimaschonend gestaltet werden kann.

    Die meisten Eiswagen werden heute noch mit Dieselmotoren betrieben, die auch im Stand weiterlaufen, um die energieintensive Kühleinrichtung zu betreiben. Dabei werden nicht nur klimaschädliche Gase produziert, sondern auch Ruß. Einige Städte und Gemeinden in Großbritannien erwägen daher aktuell die Einführung von Verboten oder Strafen für diese Fahrzeuge. Das Konzept von Nissan bietet Eisverkäufern die Möglichkeit, ihre CO2-Emissionen zu verringern und etwas für die Gesundheit ihrer Kunden zu tun. Der Eiswagen-Prototyp basiert auf dem vollelektrischen Stadtlieferwagen e-NV200 und verfügt über ein komplettes elektrisches Ökosystem aus Null-Emissions-Antrieb, wiederverwendeten „Second Life“-Batterien und Solarstromerzeugung.

    Zudem teilt der Eiswagen seinen aktuellen Standort nicht mit einem möglicherweise nervigen Klingeln mit, sondern über den globalen Adress-Service What3Words, der die ganze Welt in 3×3 Meter große Quadrate unterteilt. Jedes dieser Quadrate lässt sich mit einer einzigartigen Kombination aus drei Wörtern benennen und auffinden. Ein Eiswagen, der in einem Park oder am Strand hält, kann dadurch viel genauer lokalisiert werden als mit einer herkömmlichen Adressangabe. Und dank der Fähigkeit des e-NV200 zum bidirektionalen Laden kann der Eiswagen selbst im Winter zum Einkommen seines Besitzers beitragen: Er kann überschüssige Energie aus dem öffentlichen Stromnetz (beispielsweise aus Wind- und Solarkraft) in seiner Batterie speichern und bei steigendem Bedarf ins Netz zurückspeisen. 

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