Oldtimerfreunde Demnitz e.V. sorgten für Highlights

Die Oldtimerfreunde Demnitz e.V. haben es mal wieder geschafft, die gesamte Region zu mobilisieren – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Das riesige Veranstaltungsgelände nahm beim Überblicken gar kein Ende. Dicht gedrängt war alles hier, was Rang und Namen hat und sich mit Oldtimern und diesem speziellen Feeling auskennt. Am Anfang der bunten Geschichte des Festes waren die Traktoren die Hauptdarsteller und nur wenige Jahre später ist das Treffen zu dem geworden, was es heute ist: eine riesige Schau mit Traktoren, Pkw, Lkw und Motorrädern. Zur Tradition einiger Oldtimerfreunde gehört es, schon frühzeitig anzureisen, um zu den ersten zu gehören und die besten Plätze zu ergattern. Es geht aber den meisten nicht nur um Präsenz, sondern vielmehr um das Wiedersehen und die vielen interessanten Gespräche. Man kommt eben gleich ganz anders ins Gespräch mit Oldtimerfreunden, die das gleiche Hobby beflügelt. Das ist aber auch auf anderen Treffen zu erleben und immer wieder schön. Das Fest bringt aber noch mehr zusammen, nämlich die Menschen aus der ganzen Region – und das zeichnet es besonders aus. Man kennt sich halt aus der Vergangenheit, hat Gemeinsames erlebt und teilt auch noch das gleiche Hobby, besser geht’s ja bald gar nicht. Das 13. Oldtimer- & Traktoren-Treffen hatte wieder alle Register gezogen: Der traditionelle Festumzug gehört ebenso dazu wie der große Trödel- & Teilemarkt, der gern und oft genutzt wird, weil das Angebot immer sehr vielfältig ist. Und so war jeder, der etwas brauchte, auf Schnuppertour. Für die Kids gab es natürlich auch eine Menge zu erleben, nicht nur Faszination Technik, sondern auch kindlicher Spielspaß auf und in der Wackelburg.

Alle Fahrzeuge standen in Reih und Glied, oftmals mit Zetteln dran, auf denen den Interessierten gleich alle Details mitgeteilt wurden. Wiedersehn mit Trabant, Wartburg, W50, Ural, Sil, Traktoren und Mopeds – soweit das Auge reichte. Auf dem Gelände der Landmaschinen trafen wir doch glatt einen alten Bekannten – diese Veranstaltung verbindet eben die Region. Hartmut Kuchenbecker, wir kennen ihn nur als Kia-Chef von Fürstenwalde, aber bisher nicht als Traktoren-Fan der alten Schule. Er hat einen Dutra D4K in Einzelteilen erstanden und ihn präzise und authentisch über viele Jahre hinweg zusammengebaut. Und ich muss sagen, Hut ab!

Der Dutra D4K gehörte, bevor der ZT kam, zu den Zugpferden der DDR in der Landwirtschaft, erzählte uns Hartmut Kuchenbecker. Ich hatte eher das Gefühl, dass dieses Schmuckstück gerade vom Band gelaufen war, so toll war es in Schuss. Und schon kam ein weiterer Oldtimerfreund und das Gespräch drehte sich defacto nur noch um den Dutra D4K, über die Konstruktion, über die Kraft, den Hubraum und das Chassis. Am Abend gab es dann noch ordentlich was auf die Ohren mit DJ Silvio, der sich wieder toll vorbereitet hatte. Und am darauf folgenden Morgen wurde dann das Oldtimertreffen mit dem Frühschoppen beschlossen.

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