Jörn Wichmann, ein Kenner der Tuning-Szene in Fürstenwalde, ist selbst ein leidenschaftlicher Tuner. Gemeinsam mit Freunden hegte er seit langem den Traum, eine Veranstaltung der Szene selbst zu organisieren. Nach langer Vorbereitungszeit war es jetzt soweit: Anfang August stieg in Wittenberge ein großes Event, bei dem weit über 600 Tuner und Gäste gekommen waren, um 240 Fahrzeuge zu sehen und zu bestaunen. So wie er es beschrieb, gab es dort alles, was das Tuner-Herz begehrt. Gäste und Planer feierten den großen Erfolg der Tuning-Party. Am letzten Wochenende nun lud Jörn Wichmann nach Fürstenwalde auf den großen Parkplatz am Baudiscount, der weiträumig abgesperrt war. „Der Trend“, so sagte er, „geht eher hin zu deutschen Fabrikaten, wie Audi, VW, Seat, Mercedes und BMW, wobei hier auch die Oldtimer nicht zu kurz kommen, denn bei diesen geht es erst so richtig um etwas. Tunen ist eine Lebenseinstellung, das ist ein Hobby, wo viel Leidenschaft bis ins Detail dazu gehört“, so Wichmann. Zum Beispiel hatten die Tuning-Freunde getüftelt und einen Golf II mit einem Trabant Motor versehen. Der Freundeskreis wollte damit auch zeigen, dass man mit wenigen Mitteln aus seinem heißgeliebten Auto durchaus einen Hingucker machen kann. Der Background für das Treffen am Sonntag war genau richtig: viel Platz für viel Auto. Der weiteste kam aus der Nähe von Stuttgart, der Platz füllte sich stetig. Der DJ zog alle Register, um dem Treffen eine persönliche und stimmungsvolle Note zu verleihen. Viel Gespräche fanden statt über die neusten Entwicklungen. Man würde sich wünschen, auch Kontakt vor Ort mit anderen Enthusiasten knüpfen zu können, so die einstimmige Meinung der Gäste. Schade, findet Wichmann, dass die asiatischen Autos hier noch keine so wesentliche Rolle spielen, obwohl es doch auch längst sehr interessante Modelle auf dem Markt gibt. Wichmann hat sich auch bereits ein neues Projekt überlegt: Er möchte dem Fiat 500 zu alter Größe verhelfen.

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