Gesundheitsministerin würdigt wichtige Arbeit der Gesundheitsämter

Erstmals fand in Deutschland am letzten Dienstag der Tag des Gesundheitsamtes statt. Den Tag hat das Robert Koch-Institut ausgerufen, da der 19. März der Geburtstag von Johann Peter Frank ist. Der 1745 geborene Arzt gilt als Begründer des Öffentlichen Gesundheitsdienstes. Susanna Karawanskij würdigte die wichtige Arbeit der Gesundheitsämter. Die Bevölkerung braucht einen starken und gut funktionierenden Öffentlichen Gesundheitsdienst. Der Schutz vor Infektionskrankheiten und die Hygiene spielen in unserer globalisierten Welt eine immens wichtige Rolle.

Falls sich eine Infektionskrankheit einmal ausbreiten sollte, muss schnell und zuverlässig gehandelt werden, um eine Epidemie zu verhindern. Hier können wir uns auf die Gesundheitsämter verlassen. Im Land Brandenburg gibt es 18 kommunale Gesundheitsämter, eines in jedem Landkreis und in jeder kreisfreien Stadt, sowie das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit.

Ziel des Öffentlichen Gesundheitsdienstes ist es, durch fachliche Beratung und Aufklärung auf gesunde und gesundheitsfördernde Lebensverhältnisse und gleiche Gesundheitschancen für alle Menschen hinzuwirken. Aufgabe eines Gesundheitsamtes ist es, die gesundheitlichen Belange der Bevölkerung zu schützen und zu fördern, die Entwicklung zu beobachten und zu bewerten und auf notwendige Hilfsangebote hinzuwirken. Zugleich informiert und berät ein Gesundheitsamt in allen Fragen der Gesundheitsförderung, Gesundheitsgefährdung und Krankheitsverhütung. Grundlage für die Arbeit ist das Gesetz über den Öffentlichen Gesundheitsdienst im Land Brandenburg.

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