Jeder Zehnte Brandenburger ist betroffen

    Mit Veröffentlichung des Berichtes zur Diabetes ruft die Gesundheitsministerin erneut auf und appelliert an die Bürger, Diabetes nicht zu unterschätzen. Bislang lebe bereits jeder Zehnte fast Dreihunderttausend in Brandenburg mit dieser chronischen Stoffwechselkrankheit. Diese tückische Krankheit bleibt lange Zeit unbemerkt, kann aber unbehandelt zu schweren Folgeerkrankungen führen, so Gesundheitsministerin Susanna Karawanskij. „Auch wenn das Gesundheitsverhalten einen großen Einfluss auf Entstehung und weiteren Verlauf der Krankheit hat, halte ich es für unangemessen und verkürzt, allein zu einer Änderung des Verhaltens aufzurufen. Zur Problemlösung benötigen wir geeignete Konzepte und Handlungsstrategien. Dem soll u. a. eine Diabetes-Fachkonferenz im November dieses Jahres dienen.“

    Diabetes zählt zu den großen Volkskrankheiten unserer Zeit. Die Zahl der Betroffenen steigt mit zunehmendem Alter, aber auch Kinder und Jugendliche sind betroffen. Im Zeitraum von 2007 bis 2016 stieg die Krankheitshäufigkeit in Brandenburg von 8,2 auf 11,5 Prozent an und liegt damit deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 9,2 Prozent. Das Gesundheitsministerium hat jetzt die Broschüre „Diabetes mellitus Typ 2 in Brandenburg“ veröffentlicht. Auf 140 Seiten werden Informationen und Daten zur Verbreitung, Versorgung und Vermeidung der Krankheit dargestellt. Sie kann kostenfrei unter https://masgf.brandenburg.de/masgf/de/start/service/publikationen/ bestellt werden.

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