Mehr als 1.800 Menschen haben in Frankfurt (Oder), den Landkreisen Oder-Spree und Märkisch-Oderland den Johanniter-Hausnotruf. Vorrangig wird der Hausnotruf von Seniorinnen und Senioren genutzt. Und das, obwohl etwa 90% von ihnen ein weitestgehend selbständiges und aktives Leben führen. Doch gerade in der ländlich geprägten Region Ostbrandenburgs sind die Menschen häufig auf den kleinen Notfallknopf angewiesen, denn oft sind Familienangehörige aufgrund beruflicher Perspektiven aus der Region weggezogen oder pendeln täglich zur Arbeit in die größeren Orte. Bisher wurden die Teilnehmer im gesamten Gebiet von zwei Standorten aus versorgt. Am 27. Januar wurde nun ein neuer Standort der Johanniter-Unfall-Hilfe in Wriezen eröffnet. Mit diesem Standort möchten die Johanniter das Versorgungsnetz der Notrufdienste in Märkisch-Oderland verbessern. Denn nun wird die Betreuung noch individueller, die Wege werden kürzer und die Termine können noch kundenorientierter umgesetzt werden. Mit einem kleinen Programm eröffnete die evangelische Grundschule Wriezen die Veranstaltung. In Vertretung des Bürgermeisters sprach der Leiter des Bau- und Ordnungsamtes, Herr Ilm, ein herzliches Grußwort für die Stadt Wriezen und durchschnitt gemeinsam mit dem stellvertretenden Regionalvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe im Regionalverband Oderland-Spree, Mandy Lehmann das symbolische rote Band. Zahlreiche Partner und Gäste wohnten der Veranstaltung bei und freuen sich auf die ortsnahe Zusammenarbeit. 

error: Der Inhalt ist geschützt!
X