Johanniter-Unfall-Hilfe dankt ihren 215 ehrenamtlichen Helfern in Oderland-Spree

 Die Arbeit der Johanniter wäre in den Landkreisen Oder-Spree, Märkisch-Oderland und Frankfurt (Oder) ohne die Unterstützung ihrer 215 ehrenamtlichen Helfer nicht denkbar. Sie engagieren sich zum Beispiel im Bevölkerungsschutz, im Sanitätsdienst, im Ambulanten Hospizdienst, im Ambulanten Kinderhospizdienst, in der Demenzbegleitung, in der realistischen Unfalldarstellung, in der Jugendarbeit, in der Ausbildung und in der Flüchtlingshilfe. Allein bei den Johannitern in und um Eisenhüttenstadt engagieren sich über 50 Frauen und Männer regelmäßig für das Gemeinwohl – in ihrer Freizeit und ohne Bezahlung. „Gern nutzen wir den Tag des Ehrenamtes, um das vielfältige Engagement unserer ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zu würdigen und uns dafür zu bedanken“, sagt Uwe Kleiner, Regionalvorstand in Oderland-Spree. „Viele unserer sozialen Projekte könnten in diesem Umfang ohne ehrenamtliche Unterstützung nicht realisiert werden.“ Überall dort, wo Menschen auf Hilfe angewiesen sind, ist ehrenamtliches Engagement gefragt. So suchen die Johanniter in Schöneiche beispielsweise noch Unterstützung im Bevölkerungsschutz. „Wir freuen uns über freiwillige Helfer, die uns bei Katastrophenfällen unterstützen. Eine solide und regelmäßige Ausbildung ist dafür die Grundlage. Oft haben Arbeitgeber wenig Verständnis, wenn ein kurzfristiger Einsatz nötig ist. Und dennoch sind Katastrophen nicht vorhersehbar und jede helfende Hand wird gebraucht. “, beschreibt die Ehrenamtskoordinatorin Mandy Lehmann aus dem Regionalverband Oderland-Spree die Aufgaben und Herausforderungen. Raymund Schmidt hat die Johanniter bereits vor Jahren durch seine hauptamtliche Tätigkeit im Rettungsdienst kennengelernt: „Für mich hat sich die Tätigkeit im Ehrenamt langsam und stetig entwickelt. Angefangen hat alles mit dem Aufbau der Motorradstaffel in unserem Regionalverband. Heute koordiniere ich die Sanitätsdienste und bin in der SEG Schöneiche aktiv.  Für mein ehrenamtliches Engagement bei den Johannitern gibt es verschiedene Gründe: Helfersyndrom, Ausgleich zum Job, Spaß an der Tätigkeit… Ich engagiere mich im Ehrenamt, weil es besser ist, einen Schritt zu gehen, als über 1.000 Schritte nachzudenken. Die Gemeinschaft und Freundschaft mit den anderen ehrenamtlichen Helfern ist eine zusätzliche Bereicherung. Die immer größer werdende Vernetzung mit Veranstaltern bringt neue Kontakte. Es beweist, dass gute Arbeit neue ‚Früchte‘ trägt. Meine Talente und Fähigkeiten im Ehrenamt einzubringen, ist gut für das Selbstwertgefühl und auch für die anderen Helfer.“ „Im vergangenen Jahr konnten wir durch den Aufbau des ambulanten Kinderhospizdienstes NORA einige Ehrenamtliche hinzugewinnen“, so Uwe Kleiner, Regionalvorstand aus Oderland-Spree. „Diese gilt es jetzt, in bestehende Strukturen zu integrieren und weitere Helfer und Helferinnen für diese wichtige Aufgabe zu gewinnen.“ Zu den Grundsätzen der Ehrenamtsarbeit der Johanniter zählt die fundierte Ausbildung: Jeder Helfer durchläuft zur Vorbereitung auf seine Aufgaben zunächst eine Grundausbildung und nimmt danach regelmäßig an Weiterbildungen teil. Die Fachkoordinatoren vor Ort unterstützen diejenigen, die sich engagieren möchten. Insgesamt engagieren sich bundesweit rund 34.000 Ehrenamtliche bei den Johannitern.

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