Brandenburger Zahnärzte werben für Nachwuchs mit Kampagne

     Mit dem provokanten Slogan „Landzahnarzt oder Stadtaffe?“ wollen die brandenburgischen Zahnärzte auf sich und das attraktive Landleben aufmerksam machen. Grund ist der fehlende Nachwuchs.

    Eine öffentlichkeitswirksame Aktion mit Schauspielern als Affen, Papp-Aufsteller, Postkarten und Flyern gab es am Sonntag in der Charité Berlin.

    Im Flächenland Brandenburg sind die Vertragszahnärzte gegenwärtig im Durchschnitt 57 Jahre alt. Spätestens in acht bis elf Jahren steht die Übergabe von einem Großteil der Praxen an die jüngere Generation von Zahnärzten auf der Agenda. Allerdings gibt es im Land Brandenburg keine universitäre Ausbildung von Zahnmedizinern, so dass die Suche nach Nachfolgern nur in anderen Bundesländern möglich ist. „Unser Ziel ist es, insbesondere Zahnmedizinstudenten sowie niederlassungswillige Zahnärzte darauf aufmerksam zu machen, dass es im Land Brandenburg attraktive Arbeit und Lebensbedingungen gibt“, sagte Kammerpräsident Dipl.-Stom. Jürgen Herbert.

    Auf dem Sommerempfang der brandenburgischen Zahnärzte im Beisein von Staatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt gab es den Startschuss für diese ungewöhnliche und innovative Werbemaßnahme. Auf der Internetseite www.landpraxen.de finden Interessierte umfangreiche Informationen zur zahnärztlichen Berufsausübung im Land Brandenburg, zu den Vorteilen des Landlebens, Unterstützungsangebote der Körperschaften sowie eine Job- und Praxisbörse. Die Kampagne ist eine gemeinsame Aktion der Landeszahnärztekammer Brandenburg, der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Land Brandenburg sowie des Brandenburger Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie.

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