Die Johanniter führen im Rahmen der Aktion „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ bestehende medizinische, pflegerische und psychosoziale Behandlungs- und Versorgungsangebote für Demenzerkrankte und deren Angehörige im Sozialraum Erkner, Schöneiche und Woltersdorf zusammen. Hilfe in der Region für Ältere, Demenzkranke und Angehörige: Unser Ziel ist es, vor Ort unterschiedliche Angebote, Ressourcen und Initiativen aufzufinden, zusammen zu bringen und zu verknüpfen. Information, Aufklärung Öffentlichkeitsarbeit – das Thema Demenz muss zu einem Alltagsthema der örtlichen Gemeinschaft werden. Auch auf kommunaler Ebene soll hier mitgewirkt und Verantwortung gezeigt werden. Diese Vernetzungsstrukturen in unserer Region dienen als Informationsquelle, Motivator und Multiplikator. Es soll Informationen und Angebote der Akteure des Netzwerks aufnehmen und an Betroffene weitergeben. Andererseits wiederum Hinweise und Wünsche bzw. dringenden Bedarf der Betroffenen aufnehmen und an die Akteure weitergeben. Startschuss für die Tätigkeit der Projektkoordinatorin Heike Preuß war der 15. November 2015. Während der Aufbauphase wird das Projekt gefördert durch das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben. Für die erste Phase der Kontaktfindung und Bedarfsanalyse konnte mit einem gemeinsamen „Runden Tisch“ aller bisher gewonnenen Akteure am 6. April dieses Jahres im Rathaus Schöneiche ein erfolgreicher Meilenstein gesetzt werden. Es trafen Bürgermeister, kommunale Vertreter, Vertreter der örtlichen Pflegeberatung, Vertreter der kommunalen Seniorenbeiräte, Geschäftsführer einer Demenz WG, beruflich Pflegende und pflegende Angehörige zusammen. Im Ergebnis soll nun der kontinuierliche Austausch fortgeführt werden. Weitere Akteure sollen zur Mitarbeit motiviert werden. Der nächste Termin steht: Am 13. Oktober finden sich Akteure und Interessierte im Bürgersaal des Rathauses Erkner zusammen. Auch die Stadt Erkner ist dabei. An dieser Stelle werden Interessenten zukünftig über weitere Schritte informiert. Gern können Sie sich auch an unsere Projektkoordinatorin wenden.

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