luftretter-2 Die brandenburgischen Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung waren im vergangenen Jahr oft im Himmel über dem Land zu sehen: Insgesamt 2.656 Mal wurden die in Angermünde und Bad Saarow stationierten Maschinen 2016 alarmiert, um Menschen in Not schnelle medizinische Hilfe zu bringen. Sie sind damit unverzichtbar für die Notfallversorgung im Land. „Wenn ein Mensch nach einem Verkehrsunfall um sein Leben ringt oder ein Kind direkt nach der Geburt in eine Herzklinik gebracht werden muss, zählt jede Minute“, unterstreicht Dr. Peter Huber, Vorstand der DRF Luftrettung, die wichtige Rolle der Luftrettung. „Unsere Besatzungen sind innerhalb von zwei Minuten in der Luft und auf dem schnellsten Weg zum Patienten. Staus oder schwierige Straßenverhältnisse halten sie nicht auf. Sie tragen so entscheidend zur umfassenden medizinischen Notfallversorgung der Menschen hier in Brandenburg bei.“ Zu den häufigsten Alarmierungsgründen gehörten Notfälle aufgrund von Schlaganfällen und Herzinfarkten. Regelmäßig wurden die Hubschrauber auch zu Patienten alarmiert, die sich bei Unfällen im Straßenverkehr, bei der Arbeit oder bei Freizeitaktivitäten schwer verletzt hatten. Auch in Brandenburg verändert sich die Kliniklandschaft, Krankenhäuser spezialisieren sich. Dadurch werden die Wege von Notfallpatienten in die für sie optimal geeigneten Krankenhäuser oft länger. Intensivpatienten müssen häufig für spezielle Therapien oder Operationen zwischen Kliniken verlegt werden. Der Transport mit dem Hubschrauber bietet hier einen entscheidenden Zeitvorteil. Alle Hubschrauber sind als mobile Intensivstationen ausgestattet und mit erfahrenen Piloten, Notärzten und Rettungsassistenten besetzt.

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