Sie dürfen gespannt sein…

Rund zwei Drittel der Wohnungen in Erkner gehören zur Wohnungsgesellschaft Erkner – und das bereits seit 25 Jahren.

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Und so konnte am letzten Samstag gemeinsam mit den Mietern im Sportzentrum Erkner dieses runde Jubiläum gefeiert werden. Normalerweise darf der ganze Stolz des Sportzentrums – der Rasen – ja nicht betreten werden, außer die Fußballer haben ein Spiel. „Dann ist es etwas anderes“, sagte Carsten Rowald lächelnd. Aber Ausnahmen bestätigen nun mal die Regel und für so ein großes Event kann man ausnahmsweise darüber hinweg sehen  und alles durchorganisieren, denn immer hin soll dieses Fest auch eine bleibende Erinnerung für alle sein. Und die andere Seite der Medaille: Vielleicht kommen ja in der Zukunft noch mehr sportbegeisterte Menschen zu den Vereinen, die hier im Sportzentrum ihr Zuhause gefunden haben. Vor dem Funktionsgebäude des Zentrums gab es alles, was den Gaumen bei den schwül-warmen Temperaturen erfreuen konnte, von Softeis in allen Variationen über kühlende Getränke bis hin zu den frischen Broten mit selbstgemachten Buttersorten der Bäckerei Vetter, die mit ihrem mobilen Backofen die Gäste in Verzückung brachten, und last but not least natürlich der Reißer, Gebratenes vom Grill. Auf dem Rasen stand die Geburtstagstafel in mehreren Reihen, sorgfältig und liebevoll gedeckt, und im hinteren Bereich gab es so viele Aktionen, dass besonders die Kinder gar nicht wussten, wo sie anfangen sollten. Es gab einen kleinen Wettstreit über mehrere Stationen. Die Vereine hatten sich mit ihren Ideen eingebracht. Die Biber zum Beispiel luden mit ihrem Katamaran auf dem Dämeritzsee zur Erkundungsfahrt ein, die gern angenommen wurde. Der FV Erkner hatte gemeinsam mit der DAK Geschicklichkeitsspiele für die Jüngsten im Angebot, die aber viel lieber über den Sportplatz tollen wollten. Future e.V. zeigte, wie man seine Tragetasche mit einfachsten Mitteln in eine It-Bag verwandeln kann. Auf der Tartanbahn stand die große Bühne, auf der sich alles tummelte, was mit Entertainment zu tun hatte. Moderator Toni Weidl war wirklich an Glanz kaum zu übertreffen. Die Geschäftsführerin der Wohnungsgesellschaft, Susanne Branding, eröffnete feierlich das Fest. Sie begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste mit einem herzlichen „Hallo!“. In ihren Ausführungen bedankte sie sich im Namen der Wohnungsgesellschaft für das Vertrauen, das ihnen die Mieter tagtäglich entgegen bringen. Darüber hinaus dankte sie den Mitarbeitern, die so tatkräftig zum Gelingen des Festes beigetragen haben, im Speziellen dem Organisationsteam Annette Beck und Jacqueline Zenke, die mit viel Engagement für das gesamte Fest den Hut auf hatten. Im Einzelnen ging sie auf die Gestaltung und die Veränderung des Wohnumfeldes der letzten 25 Jahre ein sowie auf die Neugestaltung der Häuser, innen wie außen – und  dass die Wohnungsgesellschaft nach wie vor bestrebt sei, ein perfektes Umfeld zu schaffen, in dem sich die Mieter wohlfühlen können. Der Ausblick in die Zukunft birgt noch viel Neues. Man sei weiterhin bestrebt, immer auf dem neusten Stand zu sein, so werden Fahrstühle neu installiert und alte, in die Jahre gekommene Aufzüge modernisiert, um nur ein Beispiel zu nennen. „Sie dürfen gespannt sein!“, rief sie den Mietern zu. Es gibt schon Pläne für das Segment Neubau. Gemeinsam mit dem Aufsichtsrat wurden die ersten Instanzen bereits genommen. Sobald die Pläne Gestalt angenommen haben, wird man dieses Projekt der breiten Öffentlichkeit vorstellen. Susanne Branding ging auch darauf ein, dass sich der Aufsichtsrat neu formiert hat, da Kurt Kattanek, der bisherige Vorsitzende des Aufsichtsrates, im Mai leider verstorben war. Um handlungsfähig zu bleiben, wurden ein neuer Vorsitzender und ein Stellvertreter gewählt. Henryk Pilz, Fraktionsvorsitzender der CDU im Stadtparlament, wurde zum neuen Vorsitzenden und Lothar Eysser zum Stellvertreter bestellt. Erkners Bürgermeister Jochen Kirsch wünschte ebenfalls allen ein wunderschönes Fest und verwies auf das bereits Erreichte. Man werde weiter daran arbeiten, ein familienfreundliches und liebenswertes Erkner auszubauen. Im Anschluss übernahm Schlagerstar Hans-Peter Hendriks das Zepter und sang Songs wie vom Fließband – einen Gassenhauer nach dem anderen. Dem folgte das Kinderprogramm mit Natscha, Clownerie nonstop, für die Kinder gab es kein Halten mehr. Soviel Charme in einem Programm für Kinder hat wirklich Seltenheitswert. Und schließlich zeigten auch noch die Cheerleader der Razorbacks, was sie im Formationstanz drauf haben. Eine super Choreografie, das muss man anerkennen, Hut ab!

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