„Der Tod“ zu Gast in der Kulturfabrik

    Mit der Tatsache, dass der Tod einen jeden ereilen wird und das nun mit Comedy zu verknüpfen, hat in jedem Falle was mit „Schwarzem Humor“ zu tun. Das und alle anderen Bewegründe spielten bei, Comedy-Abend in der Kulturfabrik keine Rolle mehr, denn der „Tod“ war gekommen, um seine Sicht der Dinge klarzustellen. Verhüllt in dunkler Kutte und mit seiner unverkennbar engelsgleichen Stimme, betrachtet er ironisch und mit seinem ganz eigenen dunklen Humor das Streben der Menschheit nach mehr Sand im Stundenglas. In seiner neuesten und bisher kritischsten Show widmet sich der Erfinder der Death Comedy der absoluten Mangelware der Menschheit und versuchte mit seinem Publikum herauszufinden, ob Ewigkeit denn wirklich immer erstrebenswert sein sollte. Zum Beispiel in der Supermarktschlange oder beim Bau eines Flughafens. Selbst Eintagsfliegen leben heutzutage entspannter als ein Mensch. Ihnen fehlt einfach die Zeit für Stress, Selfies und Altersarmut. Das gesamte Programm war gespickt mit Denkanstößen und Tatsachen aus dem wirklichen Leben, die makaberer nicht sein können. Da fragt man sich, was Menschen in ihren Aufgabengebieten des Berufsleben noch so für Scherze treiben. Alles in allem ein tolles Programm mit viel Potenzial für die Lachmuskeln.

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