Kunterbunt, vielfältig, sportlich – gelungen!

Das Stadtfest am letzten Wochenende in Fürstenwalde war ein voller Erfolg. Bei Temperaturen von 25 Grad und mehr war das Flanieren und Entdecken buchstäblich ein Abenteuer und das Organisationsteam konnte den Erfolg vom letzten Jahr noch toppen. Das Programm versprach so viel Abwechslung, dass es einem schon schwer fallen konnte, zu entscheiden, welches Event man auf keinen Fall verpassen wollte. Am Freitagabend gab es gleich zwei Highlights: Für die Partygänger rockten „Biba und die Butzemänner“ den Marktplatz mit lautstarken Partyhits und an der Kulturfabrik boten „Hussy Hicks“ einen Hör- und Sehgenuss der besonderen Art. Die Stimmengewaltigkeit der beiden Künstlerinnen war faszinierend, ebenso wie ihr Repertoire an verschiedenen Titeln und Kompositionen. Dieses besondere Konzerterlebnis war wirklich eine Bereicherung des Abends. Neben der Bühne stand das imposante Riesenrad, das in der Komposition mit dem Fürstenwalder Dom in der Nacht ein wunderschönes – und vielfach fotografiertes – Bild abgab. Am nächsten Morgen, also am Samstag, fanden sich 50 gutgelaunte und zu allem entschlossene Highlander aus 10 Nationen vor dem Dom ein, um von dort aus in einer Prozession quer durch die Altstadt, begleitet von „The Berliner Pipe Company – Scottish Pips & Drums“, auf die Spreewiesen zu marschieren. Zum ersten Mal fanden die Highland Games im Rahmen des Stadtfestes statt. Das Festivalgelände der Highland Games war geprägt von höchst anspruchsvollen sportlichen Aktivitäten, die viel mit Kraft, Ausdauer und Geschicklichkeit zu tun hatten. Kurz vor der Spree lud das THW zum Kistenstapeln, Geschicklichkeitsspielen und Flussfahrten ein und das Audi Zentrum Fürstenwalde präsentierte seine neusten Kraftpakete für starke Persönlichkeiten. Auf der „Talente Bühne“ in der Mühlenstraße konnten sich junge und natürlich auch ältere Künstler ausprobieren. Man kann mit Fug und Recht sagen: Die Idee war genial! Die Bühne zog die flanierenden Festgäste an, die interessiert stehenblieben, lauschten, sich schließlich dazu gesetzt haben und den Künstler ihren Respekt zollten. Derweilen ging es auf den anderen Bühnen wieder hoch her, beispielsweise mit der Tanzschule Gertitschke und den „United Dancers“ auf dem Marktplatz. Auf dem Kufa-Gelände kamen die „Tänze der Kulturen“ ebenso zur Geltung wie auf der Museums-Terrasse „theatre fragile“. Die Entscheidung, wo man zuerst hingehen sollte, was man auf gar keinen Fall verpassen wollte, war wirklich schwer. Vielleicht wäre ein bisschen weniger hier mehr gewesen. Das Fest, so war jedenfalls unser Eindruck, gefiel den vielen Gästen, denn auch sie waren alle unterwegs an den Ständen, auf dem Rummel, an den Bühnen und in den Centern. Das Kinderfest am Dom war auch in diesem Jahr von Aktionismus geprägt. Alle hatten wieder an einem Strang gezogen und ein Fest auf die Beine gestellt, das für alle Kinder zum Erlebnis wurde. Und was es da wieder alles zu sehen und zu erleben gab: Bogenschießen, Bastelaktionen, das Forstamt war da und gab einen Einblick in die Tierwelt der Wälder, Kinderschminken, bei den Mädels standen Henna-Muster auf Armen und Händen ganz hoch im Kurs. Der Clown bahnte sich den Weg durchs Kinderfest und trieb so manchen Schabernack. Zum Abend hin standen die Zeichen auf beiden Bühnen wieder auf Sturm: Hans Werner Olm mit Band auf der einen Seite, der mit Coversongs und leicht grenzwertigem Humor seine Zuhörer begeisterte, auf der anderen Seite gab es „Fahrenheit 212“ und danach das Konzert mit Kesh & Band – irgendwie ein Muss. Ihnen folgte mit einiger Verzögerung das Feuerwerk, das auf dem Dach der Fürstengalerie gezündet wurde. Dann ging es schon wieder zum Umbau-Marathon auf der Bühne am Markt. Derweilen trat der Comedian „Der Tod“ auf, der mit humoristischem Blick auf den Tod die Gäste zum Lachen brachte. Anschließend gab es mächtig was auf die Ohren mit „Forced to Mode“, der wohl bekanntesten Depeche Mode Tribute Band. Wem das alles noch nicht reichte, der ging zur After Show Party in den Fürstenwalder Hof. Am Sonntag konnte man den „Gottesdienst mal anders“ – nämlich open air vor der Kulturfabrik erleben. Die Auslosung des Gewinnspiels „DER Koffer zum Glück“ stand noch an – und zahlreiche Modenshows und sportliche Ereignisse ließen das gelungene Stadtfest am Sonntag noch einmal abwechslungsreich ausklingen.

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