Ausstellungseröffnung „Gekommen, um zu bleiben“

Die Stadt Fürstenwalde hat kürzlich in einer feierlichen Eröffnung im Alten Rathaus eine sehr zum Nachdenken anregende Ausstellung eröffnet:  Mit dem Projekt „Gekommen, um zu bleiben“ werden Lebensgeschichten, Zukunftsplanungen und Wünsche vorgestellt, von 17 Menschen, die in der Stadt Fürstenwalde leben und arbeiten. Rund 103 Nationen leben derzeit in Fürstenwalde, die aus den unterschiedlichsten Gründen ihre Heimat verlassen haben auf der Suche nach einem neuen Leben sind. Die 17 Tafeln wurden gemeinsam mit den darstellenden Personen und der Diplom-Journalistin Kerstin Schreiber erarbeite. Bürgermeister Hans-Ulrich Hengst betitelte die Eröffnung der Ausstellung mit den Worten: „Die ganze Welt bei uns in Fürstenwalde“. Die Tafel mit den Lebenseindrücken der Migranten sind sehr interessant, denn sie vermitteln nicht nur eine Zeitauffassung von der Jetzt-Zeit, sondern zeigen auch die Bewegründe, die dazu geführt haben, dass die Menschen ihre Heimat verlassen und was sie sich für die Zukunft vorstellen. Niemand, der hier ruhig und sicher lebt, kann sich vorstellen, wie es sein muss seine Heimat zu verlieren. Nur aus Erzählungen unserer Großeltern wissen wir, was das für ein Gefühl ist. Die inhaltliche Aufarbeitung hat viel Zeit in Anspruch genommen und ist überaus gelungen. Die vielen Gäste schauten sich um und waren schwer beeindruckt von der Vielzahl der Informationen.

 

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